Kuba / Kultur

Jahrestag der Revolution in Kuba gefeiert

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Das renovierte Gran Teatro de La Habana Alicia Alonso

Havanna. Der 1. Januar des neuen Jahres war wieder der Gedenktag für die kubanische Revolution. An jenem Tag vor 57 Jahren wurde die von den USA unterstützte Diktatur des Oberst Fulgencio Batista von der Guerrilla-Bewegung unter Führung von Fidel Castro besiegt.

Unter den Gratulanten war unter vielen anderen die UNESCO, die Bildungs- und Kulturorganisation der Vereinten Nationen. Sie übermittelte “warme Glückwünsche” nach Kuba. In dem Schreiben wurden die intensiven Beziehungen zwischen der UN und Kuba hervorgehoben und dem sozialistischen Land für das starke Engagement bei der internationalen Kooperation gedankt. Die kubanische Revolution habe enorme Erfolge in Billdung, Wissenschaft und Kultur erreicht.

In Havanna fand am 1. Januar eine große Gala im Gran Teatro de La Habana Alicia Alonso statt. Die Auffühung des Nationalballets fand unter Beisein von Präsident Raúl Castro und der Namensgeberin persönlich statt. In der Lobby dieser kulturellen Institution wurde auch eine Skulptur der Tänzerin aufgestellt, die am 21. Dezember 95 Jahre alt wurde. Das Gran Teatro de La Habana öffnete damit nach drei Jahren umfangreicher Restaurierung wieder seine Tore mit der traditionellen Gala, die das Nationalballet jedes Jahr dem Sieg der Revolution widmet. Die Aufführung war allen Mitarbeitern gewidmet, die auf die eine oder andere Weise an der Restaurierung des Gran Teatro beteiligt waren, sie waren die Gäste. Für die Öffentlichkeit wurde das gleiche Programm am Sonntag wiederholt.

Zu den weiteren Gratulanten gehörten führende Persönlichkeiten und Staatsoberhäupter. Darunter der venezolanische Präsident Nicolas Maduro. "Die kubanische Revolution ist ein Vorbild an Würde für alle Völker in Lateinamerika und der Karibik, indem sie antiimperialistisch für Gerechtigkeit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Völker kämpft", so Maduro in seinem Grußwort. Auch der russische Präsident Wladimir Putin gratulierte und versichterte seinem Amtskollegen Castro, dass die derzeit sehr guten Beziehungen künftig noch weiter intensiviert werden würden. Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, die auf den Ausbau der Zusammenarbeit im Kontext der UN und anderer multilateraler Foren hinwies, lobte zudem den "bewunderungswürdigen Abwehrkampf" Kubas gegen das "größte Imperium der Menschheit", ohne dessen andauernder Sabotage und Subversion zum Opfer zu fallen. Von ihr wurde auch die anhaltende "kriminelle US-Blockade" scharf verurteilt und deren Beendigung gefordert.

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