Iberoamerikanische Richter loben Modernisierung des Justizsystems in Ecuador

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Ecuador sei Vorreiter "für eine neue, moderne, schnelle, effektive und starke Justiz"
Ecuador sei Vorreiter "für eine neue, moderne, schnelle, effektive und starke Justiz"

Asunción/Quito. Der spanische Richter Pedro Alvarez, Generalsekretär des kommenden XVIII Iberoamerikanischen Justizgipfels in Paraquay, hat am Freitag die in Ecuador im Rahmen der Transformation und Stärkung des Justizsystems geleistete Arbeit hervorgehoben. Dabei erkannte er vor allem die moderne Anpassung der Gesetzgebung an die modernen Bedürfnisse und die Einbeziehung moderner Technologien an. Im Interview mit der staatlichen ecuadorianischen Nachrichtenagentur Andes bezeichnete er Ecuador als "Vorreiter für eine neue, moderne, schnelle, effektive und starke Justiz".

Auch der paraguayische Richter Luis Maria Benitez, Präsident des Justizgipfels, äußerte sich gegenüber Andes positiv über die ecuadorianischen Erfahrungen bei der Umsetzung und Anwendung der neuen Zivilprozessordnung.

Beide Juristen nahmen neben weiteren Richtern an der Sitzung des Vorbereitungsausschusses für die Koordination des Iberoamerikanischen Justizgipfels teil, um unter anderem die Ernennung von Ecuador für den Vorsitz des neunzehnten Gipfels vorzubereiten.

Richter Alvarez berichtete gegenüber Andes, dass mehrere Aufträge ausgearbeitet und konkretisiert worden seien, welche im April in Paraguay bearbeitet werden sollen. An dem Ausschusstreffen nahmen neben Ecuador als Gastland juristische Vertreter aus Chile, Spanien, Paraguay, Puerto Rico, Uruguay und Venezuela teil.

Beim neunzehnten Gipfel sollen sich einundzwanzig Gerichtspräsidenten aus Lateinamerika, Spanien, Andorra, Portugal sowie zehn Präsidenten der juristischen Räte treffen, um über die verschiedenen Justizsysteme zu diskutieren.

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