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04.02.2017 Afrika / Kuba / Politik

Gipfel der Afrikanischen Union: Kuba bekräftigt Solidarität mit Afrika

Gruppenfoto beim Gipfel der Afrikanischen Union, bei dem Kuba auch anwesend war

Gruppenfoto beim Gipfel der Afrikanischen Union, bei dem Kuba auch anwesend war

Quelle: au.int

Addis Abeba. Im Rahmen des 28. Staatengipfels der Afrikanischen Union (AU), das am Mittwoch in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba zu Ende ging, hat die kubanische Delegation die Solidarität ihres Landes mit Afrika bekräftigt. Die Länder der Afrikanischen Union verurteilten indes die US-Wirtschaftsblockade gegen den sozialistischen Inselstaat.

"Wir fühlen uns aufgrund unserer gemeinsamen Geschichte, die wir seit der Zeit des Sklavenhandels teilen, als Teil Afrikas", sagte der Vizepräsident des kubanischen Ministerrats, Salvador Valdés Mesa, in seiner Rede auf der Plenarsitzung der Regionalorganisation. Kuba habe nach dem Sieg der Revolution 1959 den afrikanischen Ländern seine bedingungslose Unterstützung im Kampf um ihre Unabhängigkeit angeboten, so Mesa, der auch dem Politbüro der regierenden Kommunistischen Partei Kubas (PCC) angehört.

Bei dem Treffen, das am 30. Januar von der Präsidentin der Kommission der AU, Nkosazana Dlamini-Zuma, eröffnet worden war, ging es unter anderem um die Stabilität und Zusammenarbeit der Länder des afrikanischen Kontinents. Zuma, die dieses Amt seit 2012 innehat, zog Bilanz über die Arbeit der vergangenen fünf Jahre.

Die Afrikanische wurde 2002 als Nachfolgeorganisation der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) gegründet und umfasst alle 55 afrikanischen Staaten, nachdem Marokko auf dem jüngsten Gipfel im Januar wieder aufgenommen wurde.

Am letzten Tag des Treffens verabschiedeten die Delegierten einstimmig eine Resolution in der das Ende der Wirtschafts- und Finanzblockade der USA gegen Kuba gefordert wurde.

Die kubanische Delegation bestand neben Valdés Mesa unter anderem aus dem erste kubanischen Kosmonauten und „Held der Republik“, Arnaldo Tamayo Méndez, sowie dem kubanischen Botschafter in Äthiopien, Juan Manuel Rodríguez Vázquez.

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