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07.06.2017 Ecuador / Menschenrechte / Politik

Integration und Migration bleiben Prioritäten der Außenpolitik von Ecuador

Die neue Außenministerin von Ecuador, María Fernando Espinosa

Die neue Außenministerin von Ecuador, María Fernando Espinosa

Quito. Ecuadors neue Außenministerin María Fernanda Espinosa hat bei der Begrüßung der Botschafter im Ministerium für Auswärtige Beziehungen und menschliche Mobilität erklärt, dass die lateinamerikanische Integration ein Schwerpunkt der Regierung Lenín Morenos sein werde.  Die regionale Integration sei für das Land nicht nur eine Option, sondern überlebensnotwendig. Dabei setze Ecuador wie bereits Morenos Vorgänger Rafael Correa sowohl auf die Union südamerikanischer Nationen (Unasur) als auch auf die Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac). Außerdem werde man die Süd-Süd-Kooperation weiter fördern. Derzeit hält Ecuador den Vorsitz der Gruppe der 77 plus China. 

Die Außenministerin äußerte die Hoffnung, zum Ende des seit fünf Jahrzehnten anhaltenden bewaffneten Konflikts in Kolumbien beitragen zu können, der sich auch negativ auf Ecuador als Nachbarland auswirkt. Die Friedensverhandlungen zwischen Kolumbiens Regierung und der Guerillaorganisation Nationale Befreiungsarmee (ELN) finden derzeit in Ecuador statt.

Die Verteidigung der Rechte der im Ausland lebenden Ecuadorianerinnen und Ecuadorianer bleibe auch in Zukunft eine Priorität des Ministeriums. Zusätzlich wird das Außenamt auch die Koordination der Bereiche Tourismus, Kultur und Außenhandel übernehmen. Ziel sei es, Investitionen nach Ecuador zu holen, die Exporte zu erhöhen und das Handelsabkommen mit der Europäischen Union umzusetzen, so Espinosa.

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