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China setzt Joint Venture mit Venezuela in der Erdölproduktion fort

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China kooperiert trotz US-Sanktionen weiter mit Venezuela im Erdölbereich
China kooperiert trotz US-Sanktionen weiter mit Venezuela im Erdölbereich

Caracas. Venezuela und China haben bei einem hochrangigen Treffen in der Hauptstadt des südamerikanischen Landes die Ergebnisse der vor 20 Jahren vereinbarten Kooperation im Erdöllsektor ausgewertet und deren Fortsetzung beschlossen.

Die Zusammenkunft wurde auf venezolanischer Seite von dem Minister des Erdöl-Ressorts, Eulogio Del Pino, seitens China vom Vizepräsidenten der National Petroleum Corporation of China (CNPC), Wang Dongjin, angeführt. Unter den weiteren Teilnehmern befanden sich auch der Planungsminister Venezuelas, Ricardo Menéndez und Nelson Martínez, Präsident der staatlichen Ölgesellschaft des Landes (PDVSA). China hatte zu dem Treffen auch Vertreter seiner Entwicklungsbank hinzugezogen.

Del Pino betonte die Bedeutung der fortgesetzten Kooperation, um die Pläne für die Ölförderung im Orinoco-Gürtel umzusetzen. Die venezolanische staatliche Nachrichtenagentur AVN zitierte nach dem Treffen den chinesischen Delegationsleiter mit den Worten: "Wir haben unser gegenseitiges Vertrauen gefestigt". Sein Unternehmen werde trotz der Santkionen der US-Regierung weiterhin ein Partner Venezuelas bleiben, so Wang Dongjin.

Die CNPC hält 40 Prozent der Anteile an den venezolanisch-chinesischen Joint Ventures Petrourica und Petrosinovensa, die die PDVSA gegründet hatte, um die Entwicklung einer Produktion für schweres Rohöl fördern.

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