Brasília. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist gestärkt aus einem Zusammentreffen mit US-Präsident Donald Trump hervorgegangen. Die beiden Staatschefs trafen bei der UN-Vollversammlung in New York aufeinander. Nach der aktuellen Meinungsumfrage des brasilianischen Instituts Quaest finden 49 Prozent der Brasilianer, dass Präsident da Silva (Arbeiterpartei, PT) aus dem Treffen in den USA gestärkt hervorgegangen sei.
Auf der Vollversammlung hatte US-Präsident Trump darüber informiert, dass er sich kurz mit Lula getroffen habe. Er lobte den brasilianischen Präsidenten öffentlich.
Als Vergleich: Anfang des Jahres 2025 hatte die Zustimmung zur Präsidentschaft Lulas in der brasilianischen Bevölkerung bei 47 Prozent gelegen, gleichzeitig lehnten 49 Prozent seine Arbeit im Januar noch ab.
Das aktuelle Umfragehoch ist Lulas bestes Ergebnis seit Januar. Die brasilianischen Demoskopen verfolgen stetig die Entwicklung. Seit Juli steigen Lulas Zustimmungswerte bei Umfragen kontinuierlich an.
Eine tiefere Analyse der Umfragedaten zeigt, dass Lula da Silva zum wiederholten Mal bei Frauen besser ankommt als bei den brasilianischen Männern. 52 Prozent der Brasilianer sind mit seiner Präsidentschaft zufrieden.
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In den Regionen Südosten, Süden und Nordosten gingen Lulas Umfragewerte im Oktober nach oben. Doch nur im brasilianischen Nordosten (Lulas Heimatregion) übertrifft die Zustimmung zu Lulas linker Politik die Ablehnung: mit 60 Prozent positiver und 40 Prozent negativer Beurteilung.
Nach Alter gestaffelt, sieht die Einschätzung des Präsidenten folgendermaßen aus: Von den 16- bis 34-Jährigen lehnen 54 Prozent seine Arbeit ab, 43 Prozent stimmen zu. Unter den Brasilianern, die zwischen 39 und 59 Jahre alt sind, stimmen 51 Prozent der Arbeit des Präsidenten zu, 46 Prozent sind kritisch eingestellt. Das Zahlenverhältnis hat sich hier im Vergleich zur vorigen Umfrage genau umgekehrt.
Bei den Brasilianern über 60 Jahre konnte Lula ebenfalls zulegen, informiert das Umfrageinstitut Quaest.
Die Umfrage ist von Genial Investimentos beauftragt worden, 2.004 Brasilianer über 16 Jahre wurden im Oktober zur Beliebtheit des Präsidenten befragt.

