In Kuba steht das Volk vereint gegen die US-Aggressionen

Demonstrierende zogen nahe der US-Botschaft in Havanna. Präsident Díaz-Canel führte den Marsch an. Kundgebung auch in Berlin

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Tausende folgten dem Aufruf am Freitag in Kuba
Tausende folgten dem Aufruf am Freitag in Kuba

Havanna/Berlin. Am Freitag haben Tausende Kubaner ihren Protest und ihre Bereitschaft zur Verteidigung gegen Angriffe der US-Regierung in die Öffentlichkeit getragen und sind zur Antiimperialistischen Tribüne in Havanna marschiert. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur US-Botschaft am Malecon. Dort sahen und hörten die US-Diplomaten die Stimme des kubanischen Volkes und dessen Protest gegen die seit Monaten verschärfte Blockade, die das Leben auf der Insel massiv beeinträchtigt, wie auch gegen die militärischen Drohungen und die Anklage gegen den Revolutionsführer Raúl Castro.

Präsident Miguel Díaz-Canel-Bermúdez führte die Massenkundgebung an und erklärte: "Die Helden des Vaterlandes dürfen nicht verhöhnt werden; Geschichte und Traditionen dürfen nicht ohne Antwort beleidigt werden. Nicht in Kuba." Er fügte hinzu: "Diese neue Aggression hat uns noch enger zusammengeschweißt und die Ehre, Würde und den antiimperialistischen Geist eines Volkes gestärkt, das weltweit bereits für seinen tapferen Widerstand gegen jede Form der Unterwerfung unter das Imperium bekannt ist."

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"Das Vaterland wird verteidigt", viele Menschen in Gruppen zeigen sich kampfbereit gegen die US-Aggression
"Das Vaterland wird verteidigt", viele Menschen in Gruppen zeigen sich kampfbereit gegen die US-Aggression

Die Redner der Veranstaltung betonten, dass die US-Anschuldigung gegen den kubanischen Revolutionsführer rechtlich und moralisch haltlos seien und gegen internationales Recht, das Souveränitätsprinzip und die unabhängige Gerichtsbarkeit verstoße.

Die große Manifestation war vom Verband Junger Kommunisten, Studentengruppen, Jugendbewegungen und weiteren Massenorganisationen für den frühen Vormittag einberufen worden. Mehrere Redner stellten fest, dass die Anschuldigung der US-Regierung gegen Raúl wohl auch die Verzweiflung anti-kubanischer Elemente in den USA offenbare, deren totale Blockade samt Umsturzversuchen gegen das kubanische Volk versagt habe.

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Protest vor der US-Botschaft in Berlin
Protest vor der US-Botschaft in Berlin

Am Freitagnachmittag kamen auch in Berlin Menschen zu einem Protest gegen die US-Politik zusammen. Über 100 Bürger trugen ihre Solidarität mit Kuba vor die US-Botschaft. In einer zur Verlesung eingereichten Rede hob der Völkerrechtler Norman Paech hervor, dass einen Tag später, am 23. Mai, in Deutschland des 80. Jahrestages der Verkündung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gedacht werde. Und wörtlich: "In seinem Artikel 25 erklärt es den Vorrang des Völkerrechts vor allen Gesetzen. Dies muss die Richtschnur jeder deutschen Regierung sein – auch das fordern wir von der jetzigen Regierung."

Die kurzfristig organisierte Kundgebung endete mit Motivation für weiteren Einsatz für Kuba und der Gewissheit, dass das kubanische Volk nicht untergehen wird und dass es, wie es hieß, "unser aller Unterstützung" bedarf. "Es lebe das kubanische Volk, es lebe die kubanische Revolution!"