Quito. Laut einer landesweiten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Maluk Research ist die Ablehnung der ecuadorianischen Bevölkerung gegenüber dem Präsidenten Daniel Noboa äußerst hoch. Den am 20. Juni 2026 veröffentlichten Zahlen zufolge befürworten nur 22,49 Prozent der Befragten die Politik des Staatschefs, während 75,46 Prozent sie ablehnen.
Die Umfrage wurde vom 1. bis zum 16. Juni 2026 mit der Cawi-Methode (Computer Assisted Web Interviewing), einem Verfahren der Online-Umfrageforschung, und anhand einer landesweiten Stichprobe von 4.000 Personen durchgeführt.
Die Erhebung umfasste alle 24 Provinzen Ecuadors, wies eine Fehlerquote von 2,5 Prozent auf und wurde laut den technischen Angaben mit einem Konfidenzniveau von 95 Prozent durchgeführt.
Bei der Bewertung der Arbeit des Präsidenten auf einer Skala von eins bis sieben erhielt die Option "sehr schlecht" mit 66,44 Prozent den höchsten Anteil an Antworten. Demgegenüber fielen die positiven Bewertungen geringer aus: Nur 9,07 Prozent stuften sie als "ausgezeichnet" und 7,86 Prozent als "sehr gut" ein. 5,56 Prozent bewerteten sie als "gut" und 6,04 Prozent als "sehr schlecht".
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Auch auf Provinzebene zeigen die Ergebnisse, dass die Ablehnung überwiegt: In Pichincha beispielsweise liegt die Ablehnung der Präsidentschaftsregierung bei 72,57 Prozent, die Zustimmung dagegen nur bei 26,38 Prozent.
In Guayas liegt die Ablehnung bei 72,79 Prozent, die Zustimmung bei 25,77 Prozent. Mit 78,99 Prozent weist Azuay einen der höchsten Ablehnungsanteile auf, der Anteil der Zustimmung liegt bei 20,91 Prozent.
In Manabí befürworten lediglich 11,87 Prozent der Befragten die Amtsführung Noboas, während 85,55 Prozent sie ablehnen. Dort ist die Lage für die Regierung am schlechtesten.
In allen untersuchten Provinzen sind die Anteile der neutralen Antworten sowie derjenigen, die angaben, keine Meinung zu haben oder die Präsidentschaftsverwaltung nicht zu kennen, minimal.

