Wie kann ich nach dem Erdbeben in Venezuela helfen?

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Venezolanische Fahne mit dem Text "Hilfe ist unterwegs"
Spendenaufruf der linken Basisorganisation Comunes aus Venezuela

Caracas. Das doppelte Erdbeben hat in Venezuela enorme Schäden angerichtet. Fünf Tage nach der Katastrophe sind offiziellen Angaben zufolge mindestens 1.719 Menschen gestorben und es wurden über 5.000 verletzt. Tausende gelten weiterhin als vermisst und es ist davon auszugehen, dass die Zahlen der Toten und Verletzten noch deutlich steigen werden. Die Küstenregion des Bundesstaates La Guaira nördlich der Hauptstadt Caracas ist am stärksten von der Katastrophe betroffen.

Während vor Ort Rettungskräfte aus vielen Ländern weiterhin versuchen, Menschen lebendig aus den Trümmern zu bergen, arbeiten viele Organisationen an der Versorgung der Menschen, die alles verloren haben. Auch aus dem Ausland kann man mit Spenden diese Arbeit unterstützen. So ruft Medico International in einer Kampagne zu Spenden auf, den venezolanischen Kooperativen-Verband Cecosesola zu unterstützen. "Der krisenerprobte Verband von Kooperativen begann unmittelbar nach den Beben, Nothilfe für die Überlebenden zu leisten: Lebensmittel, Wasser, Medikamente, Hygieneartikel und Kleidung", heißt es in dem Aufruf.

Im Krisengebiet in La Guaira sind auch Mitglieder der linken Basisorganisation Comunes aktiv. "Wir unterstützen das Überleben von mindestens 150 geflüchteten Familien, die in Caribe, Macuto und Playa Verde im Freien ausharren", schreiben sie in einem Bericht. "Sie haben alles verloren. Es gibt keinen Strom, keine Lebensmittel, keine medizinische Versorgung und kein Dach über dem Kopf." Comunes kann man über die italienische Nichtregierungsorganisation "No one out" bei ihrer Hilfsarbeit unterstützen.

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In Deutschland sammelt die Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e.V. (GeFiS) Spenden. "Wir vom GeFiS rufen hiermit alle Menschen auf, mit Geldspenden zu helfen, um somit die Grundlage für den Erwerb von sachbezogenen dringend benötigten Hilfsgütern zu schaffen", schreibt der Verein im Aufruf.

Auch große Institutionen wie das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) oder das Kinderhilfswerk UNICEF haben Kampagnen für die Katastrophenhilfe in Venezuela gestartet.

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