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Land und Territorium für die Entwicklung des Vivir Bien

Die Umsetzung der Menschenrechte sowie wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte ist schwer vorstellbar, ohne dabei den Anspruch auf die Nutzung des Bodens zu bedenken
Logo der Koordination der lateinamerikanischen Bauernbewegung Cloc - Vía Campesina

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Quelle: crbz.org

"Die Agrarreform ist eine moralische Verpflichtung der Regierungen" – Papst Franziskus

"Wir müssen das uns von den Unternehmen der Agrarindustrie auferlegte Agrarmodell bezwingen. Es wird vom internationalen Finanzkapital unterstützt, basiert auf gentechnisch veränderten Monokulturen, setzt massiv Pestizide ein und vertreibt Bäuerinnen und Bauern vom Land. Sie sind maßgeblich für die Ernährungs-, Klima-, Energie- und Urbanisierungskrise verantwortlich."
Erklärung des 6. Kongresses von Cloc Vía Campesina, Buenos Aires, 2015

Boden, Brot und Frieden sind eine Trilogie von Forderungen des Volkes, die unsere Geschichte durchzieht. Sowohl die lutherische Bewegung als auch die Revolutionen Russlands und Chinas stützten sich auf eine breite Basis aus der Landbevölkerung und sind Beispiele für Revolutionen, die dort ihren Anfang genommen haben.

Seit seiner Eroberung durchzieht ein Disput Lateinamerika. Es ist eine materielle Auseinandersetzung um Land und Boden, der jedoch auch auf einer ethischen und spirituellen Ebene stattfindet und die Frage nach der Rolle der Erde in unserer Weltanschauung berührt.

In einer Vielzahl ursprünglicher Philosophien gehören wir der Mutter Erde an, als deren Nutznießer wir gemeinsam zu einem respektvollen Umgang mit unserer Natur verpflichtet sind.

Zumindest in Amerika ist daher die Umsetzung der Menschenrechte sowie wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte schwer vorstellbar, ohne dabei den Anspruch auf die Nutzung des Bodens zu bedenken, der als Gemeingut ein gutes Leben sichern soll. Sicher wurden wir mit dem Raub unseres Landes ebenfalls um ein weiteres Grundrecht, nämlich einen Teil unserer Identität, gebracht.

Leider wurden in den vergangenen Jahren laut FAO in Lateinamerika "intensive Prozesse der Konzentration und Überfremdung von Land und Boden"1 sichtbar.

Mehr als 500 Jahre lang haben indigene Völker dem imperialistischen Angriff standgehalten, der nicht nur ihre Kultur und Spiritualität verleugnet, sondern den Bewohnern im Sinne des liberalen Rechts auch ihre legitimen Rechte auf Bewirtschaftung und Besitz von Land entzogen hat.

Im Rahmen der Revolution für die Unabhängigkeit von Spanien begründete Artigas im Süden des Kontinents vor 200 Jahren mithilfe von Bauern, Charrúa, Guarins und Schwarzen den Landkodex und verbreitete die Parole "Niemandsland". Er vergab beschlagnahmte Flächen an Personen aus armen Gebieten unter der ausdrücklichen Bedingung, dass sie sich auf dem Land niederzulassen und es zu bewirtschaften haben.

Die soziale Funktion von Land ist somit ein Teil des historischen Vorhabens des "Patria Grande"2.

100 Jahre später legten Emiliano Zapata und Pancho Villa in Mexiko den Grundstein für die Agrarreform - "Das Land denen, die es bearbeiten" - und erreichten damit, dass das Land als kommunales Gut jenseits des liberalen Markts anerkannt wurde. Diese Eroberungen wurden jedoch den Interessen der Bourgeoisie und den Kolonialoffensiven untergeordnet. Ähnliche Wege wurden in Chile und Nicaragua mit den Gegenreformen eingeführt.

Die Agrarreform Kubas, die im Laufe der sozialistischen Revolution stattfand, hat noch bis heute Bestand und wird derzeit sogar mit der Vergabe von Land zur Entwicklung von bäuerlicher Agrarkultur und Agrarökologie fortgesetzt. Dieser Agrarreform ist es zum Teil zu verdanken, dass die Kubaner die US-Blockade ohne Unternährung überstanden haben. In Bolivien haben die Regierung Morales und indigene Bauernbewegungen 62,8 Millionen Hektar Land3unter diversen Eigentumsformen an indigene Kleinbauern und landwirtschaftliche Familienbetriebe vergeben, 43 Prozent davon an Frauen. Die Politik Kubas und Boliviens stellt eine Gegenbewegung zu dem Konzentrationsprozess von Land dar, den unser Kontinent durchlebt.

Krise und eine neue imperialistische Offensive gegen unser Land

Die derzeitige Krise des Kapitalismus ist nicht nur ökonomischer und finanzieller Art, sondern betrifft auch Ernährung, Energie und Klima, was dem Landkonflikt weitere Ebenen hinzufügt.

In der internationalen Liga der Arbeit und Produktion muss unser Kontinent Rohstoffe und hauptsächlich Handelswaren liefern. Das Finanzsystem und seine Spekulationsblasen stellen transnationalen Unternehmen enorme Vermögensmassen zur Verfügung, um in unsere Länder einzufallen und sie ihren Interessen zu unterwerfen. Wenngleich Geschichte und Vorgehen aus der Kolonialzeit stammen, so ist die Schnelligkeit der Entwendung und des Wandels der Territorien doch beachtlich.

Es ist dieses Vermögen, das es den Unternehmen ermöglicht, Tausende Hektar einheimischen Waldes, von denen Dutzende Bauernfamilien ihr Leben bestreiten, innerhalb weniger Tage in einen grünen Mantel gentechnisch veränderter Monokulturen zu verwandeln, deren Erzeugnisse der Spekulation mit Nahrungsmitteln auf dem globalen Markt dienen.

Es wird geschätzt, dass in den letzten 30 Jahren in Lateinamerika etwa zwei Millionen Quadratkilometer Wald abgeholzt wurden, das entspricht einer Fläche größer als Mexiko.

Diese globalen Pläne des Finanzkapitals für die Landwirtschaft und Agrarindustrie stehen heute im direkten Gegensatz zum Leben der indigenen Kleinbauern und unserem historischen Ziel, Lebensmittel für die Bevölkerung zu produzieren, auch Ernährungssouveränität genannt.

Technologie als Mechanismus der Unterordnung

Auf Grundlage der großen biologischen Vielfalt, des Ertrags von mehr als 10.000 Jahren indigener Landwirtschaft, haben Unternehmen nun eine Technologie entwickelt, die es ihnen ermöglicht, die Landwirtschaft und ihre Erzeugnisse zu kontrollieren; es geht darum, ein System des geistigen Eigentums und der Patente auf landwirtschaftliche Pflanzenarten mithilfe von Transgenen zu festigen. In der Praxis heißt das, dass der Besitz der Bevölkerung, nämlich das Saatgut und die landwirtschaftliche Vielfalt, privatisiert wird. Diese Technologie verringert den Bearbeitungsaufwand des Landes und steigert den Einsatz von Pestiziden; darüber hinaus fusionieren die Märkte für gentechnisch verändertes Saatgut und Pflanzenschutzmittel, die so voneinander abhängig werden.

Wir preisen diese Technologie, doch eine Menge transnationaler Unternehmen – darunter Monsanto, Bayer, Syngenta, Dreyfus, Cargill und ADM – kontrollieren den Markt für Saatgut, Pestizide und Getreide.

Die Marktkonzentration und die Verflechtung zwischen Unternehmen, Banken und Investmentfonds ermöglichen, dass sich hohe Preise für Handelswaren etablieren. Die Preise orientieren sich jedoch nicht mehr an Angebot und Nachfrage oder an den Produktionskosten, sondern an den Börsenkursen.

Das hat nicht nur Auswirkungen auf Nahrungsmittel im Allgemeinen. Es verschärft auch die globale Ernährungskrise, von der laut ETC Group mehr als zwei Milliarden unterernährte Menschen weltweit betroffen sind.

Dieses System macht aus Nahrungsmitteln Handelsobjekte, und der Zugang zu ihnen gestaltet sich zunehmend schwieriger. Der FAO zufolge fallen 40 Prozent aller Erzeugnisse aus dieser Lebensmittelkette der Verschwendung zum Opfer.

Die Unternehmen sichern sich die großen Portionen der Einnahmen dieses Agrarmodells, während sie Staaten und lokalen Unternehmen ein Minimum davon überlassen. Die unverhältnismäßig hohen Preise der Handelswaren haben jedoch bei der Verführung und Konditionierung der Regierungen Lateinamerikas eine tragende Rolle gespielt, schließlich wurden aus der Entwicklung der Agrarindustrie hohe Erträge für Devisen erzielt, die die Entwicklungsländer so sehr zum Ausgleich ihrer Zahlungsbilanzen benötigen.

Doch der Preis, den sie dafür zahlen, ist hoch. Solche strukturellen Veränderungen schlagen sich auch in unseren leicht verwundbaren Demokratien nieder: Millionen Familien, denen ihr Land genommen wurde, leben nun auf engem Raum zusammengepfercht in Megalopolis, wo es weder genügend Arbeit noch Wohnraum gibt und die auf Fortschritt bedachten Regierungen sich gezwungen sehen, Hilfspläne zu entwickeln, um Hunger und Armut zu verbergen.

Gewalt

Die Bauernbewegungen, die sich mit dem Ziel organisieren, sich den Angriffen auf ihr Land zu widersetzen, erfahren Gewalt, Kriminalisierung und in vielen Fällen auch den Tod.

Am 22. Juli wird in Paraguay das Gerichtsverfahren wegen des Massakers von Curuguaty eröffnet. Dort hatte ein Agrarunternehmer Staatseigentum in seinen Besitz gebracht. Beim Versuch, es zurückzugewinnen, wurden Bauern in einen Hinterhalt gelockt und massakriert. Elf von ihnen kamen ums Leben, und dennoch finden sich in dem Gerichtsverfahren unter den Angeklagten nur Bauern. Das zeigt deutlich, wie sehr Rechtsprechung und repressive Kräfte zugunsten des transnationalen Kapitals und seiner lokalen Akteure funktionieren.

Das Massaker bedeutete das Ende der Präsidentschaft von Fernando Lugo. Es ist eine Laune der Geschichte, dass Artigas4 nach der Niederlage seines Projekts des Patria Grande seine letzten Tage im Exil in Curuguaty verbrachte.

In Honduras wurden mehr als 100 Bauernanführer ermordet. Auch Mapuche und Bauerngewerkschafter befinden sich als politische Häftlinge unter anderem in Gefängnissen in Chile, Paraguay, Kolumbien und Mexiko, um nur einige Beispiele für das Leid zu nennen, das diejenigen auf sich nehmen, die für die Rechte der indigenen Kleinbauern auf unserem Kontinent kämpfen - ob in Demokratien oder Diktaturen – und die sich der Offensive gegen unser Land und diesem Modell der Nahrungsmittelerzeugung widersetzen.

Paramilitärs oder die Armee sind ebenso Ausdruck der Gewalt wie Zwangsräumungen, Sklavenarbeit oder das Versprühen von Pestiziden. In den Regionalberichten, die die Koordination der lateinamerikanischen Bauernbewegung – Vía Campesina (Cloc – VC) der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte in den Jahren 2013 und 2014 vorstellte, zeichnet sich ein Zusammenhang zwischen der Verletzung der Rechte der Kleinbäuerinnen und -bauern und dem Vorrücken transnationaler Unternehmen und ihren Agrarprojekten in den jeweiligen Regionen ab.

Indigene bäuerliche Landwirtschaft: Die Basis für Ernährungssouveränität

Die Agrarindustrie ist hinsichtlich des Energieverbrauchs entgegen allen "wissenschaftlichen" Berichte der Unternehmen im Vergleich zur kleinbäuerlichen Landwirtschaft nicht effizienter, im Gegenteil: Sie ist sogar deutlich ineffizienter. In verschiedenen Analysen verweist die ETC Group darauf, dass in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft bis zu 30 Mal weniger Energie für die Produktion von einem Kilogramm Mais oder Reis benötigt wird als mit dem Technologiepaket, das man in den Vereinigten Staaten verwendet. In demselben Bericht wird außerdem betont, dass die kleinbäuerliche Landwirtschaft mit einem Anteil von nur einem Viertel der globalen landwirtschaftlichen Fläche mehr als 70 Prozent der Gesamtbevölkerung ernährt.

Der Kampf um Land beschränkt sich heutzutage nicht mehr nur auf die Frage, wer das Recht und den Zugriff auf Land haben darf. Es geht dabei auch um zwei verschiedene Wahrnehmungsformen der Agrarkultur und ihrer Funktion.

Mit dem imperialistischen Ansatz wird versucht, den Kolonialismus und die Plünderung mithilfe der Agrarindustrie aufrechtzuerhalten, indem das Land den Interessen des Finanzkapitals unterstellt wird. Die regionale Bourgeoisie ist diesem Projekt unterstellt.

Der Ansatz des Volkes fordert dagegen die Ernährungssouveränität, um die Demokratie zu stärken und eine endgültige Unabhängigkeit zu erreichen.

Die Ernährungssouveränität ist ausschließlich durch die indigene kleinbäuerliche Landwirtschaft und die Entwicklung der Agrarökologie zu erreichen.

Es muss eine umfassende Volksagrarreform auf dem gesamten Kontinent angestoßen werden, damit das Land seine Funktion zurückerlangt.

Wir sprechen dabei nicht nur von denen, die in ländlichen Gegenden leben, sondern auch von der Rückkehr von Millionen von Flüchtlingen dorthin, die in den Städten ein ausgegrenztes Leben führen.

Eine solche umfassende Volksagrarreform besteht aus:

  • Demokratisierung des Bodens: Alle Arbeiter müssen das Recht auf Zugang zu Land erhalten, um es bewirtschaften und davon leben zu können. Indigenen Kleinbauernfamilien muss der Verbleib auf dem Land garantiert werden. Allen Familien muss der Zugriff auf Land ermöglicht werden. Die Anerkennung und Rückgabe von Territorien an indigene Völker muss garantiert werden. Jeder Landbesitz, der keine soziale Funktion erfüllt, wie der der Unternehmen und ausländischen Banken, und auf Investmentfonds und Spekulation beruht, muss rückgängig gemacht und als Siedlung für landlose Familien verwendet werden. Ein Limit an maximalem Landbesitz muss eingeführt und die Einnahme von Pacht und Bodenrente abgeschafft werden.

  • Neue Organisation der landwirtschaftlichen Produktion: Im Vordergrund muss die Produktion von gesunden, pestizidfreien Nahrungsmitteln ohne gentechnisch verändertes Saatgut stehen, die dem Prinzip der Ernährungssouveränität entsprechen und für den internen und lokalen Markt bestimmt sind. Dadurch werden kooperative Vereinigungen gefördert sowie die kommunale Arbeit und die Beziehung zu öffentlichen Unternehmen gestärkt. Der Staat soll gerechte Preise für Landwirte und Verbraucher festlegen und so garantieren, dass Erwerbsprogramme für Produktion und Märkte eingeführt werden, die die Monopole der Unternehmen aufheben.

  • Angemessene Technologie: Die Agrarökologie muss mit dem Ziel, die Arbeitsproduktivität im Gleichgewicht mit der Natur zu steigern, als Technologie für die landwirtschaftliche Produktion gefördert und entwickelt werden. Jegliche Art von geistigem Eigentum oder Patent auf Saatgut und Naturgüter muss verboten werden. Erneuerbare Energien sowie die lokale Energiesouveränität der ländlichen Bevölkerung sollen gefördert werden.

  • Agrarindustrie: Die Entwicklung von lokaler kleinbäuerlicher Landwirtschaft ist für die Wertgewinnung der Produktion und das Schaffen von Arbeitsplätzen auf dem Land erforderlich. Es braucht öffentliche Maßnahmen und Rechtswege, um sicherzustellen, dass die Einnahmen aus dieser Industrie den Kleinbauern und der ländlichen Bevölkerung zukommen.

  • Infrastruktur und ländliche Entwicklung: Bildung und Gesundheitsversorgung von Qualität sind ebenso unabdingbar wie eine gemeinschaftliche Infrastruktur, Straßen sowie Integrations- und Vernetzungszentren zur Verbesserung der Lebensqualität auf dem Land.

  • Öffentliche Maßnahmen: Der Staat muss bürokratiefreie Institutionen schaffen, welche diese Agrarprogramme umsetzen und durch Kredite und ausreichende Subventionen sowohl technische Unterstützung als auch Regulationsmechanismen, Kontrolle und Sanktionen gegen oligopole Unternehmen bereitstellen.

Dieses Agrarprojekt kann jedoch nicht nur von den Bemühungen und Kämpfen der indigenen Kleinbauern ausgehen; es ist notwendig, dass es ein Volksvorhaben der arbeitenden Klasse und der öffentlichen Sektoren in der Stadt und auf dem Land wird. Nur ein einheitlicher Kampf wird uns die Tür für die Veränderungen öffnen, die die Gemeinden benötigen.

Demokratie, Gleichberechtigung und Frieden: Die Hoffnungen auf das Patria Grande

Die Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) und die Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (Celac) stellen einen Bruch in der Kolonialgeschichte und damit eine Hoffnung für unser Volk dar; wir haben das Projekt des Patria Grande wiederbeleben können und sollten uns in diesem Kontext fragen:

Ist eine Emanzipation ohne die Ernährungssouveränität möglich? Können unsere Demokratien durch Unternehmen gestärkt werden? Ist Gerechtigkeit in Gebieten, die von der Logik des Finanzkapitals dominiert werden, tatsächlich möglich?

Die politische Offensive des Imperialismus benutzt die Lebensmittelversorgung als eine tödliche Waffe. Dieses Instrument ist bereits dem Sturz Salvador Allendes vorausgegangen und wird auch heute noch in Venezuela und Argentinien benutzt, wo Nahrungsmittelmonopole systematisch Druck auf die Lebensmittelpreise ausüben; zweifelsohne beeinflussen sie die demokratischen Prozesse.

Ein solches lateinamerikanisches Volksprojekt wird erst dann möglich, wenn Integration verstärkt und die Ernährungssouveränität gefestigt wird. Dies ist jedoch ausschließlich mit einer umfangreichen, ganzheitlichen Volksagrarreform möglich, die sich über den gesamten Kontinent erstreckt, das Land wieder in die Hände der kleinbäuerlichen Landwirtschaft zurückgibt und so das "gute Leben" (Vivir Bien) unserer Völker sicherstellt.


 

Diego Montón und Deo Carrizo sind Mitglieder des Sekretariats der Koordination der lateinamerikanischen Bauernbewegung – Cloc Vía Campesina

  • 1. Reflexiones sobre la concentración y extranjerización de la Tierra en América Latina y el Caribe – FAO: http://www.fao.org/3/a-i3075s.pdf
  • 2. Bezieht sich auf Simón Bolívar und die Vorstellung vom "Großen Vaterland", das ganz Lateinamerika und die Karibik umfasst
  • 3. Laut dem Bericht des bolivianischen Ministeriums für Boden und Ländliche Entwicklung von 2014.
  • 4. José Gervasio Artigas (1765 – 1850), uruguayischer General und Politiker. Nationalheld in Uruguay, wird als "Vater der Unabhängigkeit" des Landes bezeichnet
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