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05.01.2018 Lateinamerika / Soziales

Ayahuasca: Tradtionelles Heilmittel und alternativer Drogenentzug im Amazonas

Eine Pflanze aus dem Amazonas wird seit Jahrtausenden als traditionelles Heilmittel in Lateinamerika eingesetzt
Der Pflanzensud wird aus der Rinde der Liane Banisteriopsis caapi und roten Blättern des Kaffeestrauchgewächses Psychotria viridis hergestellt

Der Pflanzensud wird aus der Rinde der Liane Banisteriopsis caapi und roten Blättern des Kaffeestrauchgewächses Psychotria viridis hergestellt

Quelle: Awkipuma
Lizenz: CC by 3.0

Ayahuasca: diese Pflanze aus dem Amazonas wird seit Jahrtausenden als traditionelles Heilmittel in Lateinamerika eingesetzt. Auch Hippies und die New Age Bewegung entdeckten das visionsspendende Gewächs im vergangenen Jahrhundert für sich. Heute gibt es in Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru einen regelrechten Ayahuasca-Boom, ganz nach dem Motto: in jedem steckt ein kleiner Schamane. Im peruanischen Tarapoto zeigt eine Gruppe von Ärztinnen und Ärzten und Psychologinnen und Psychologen dagegen, wie sich das therapeutische Potential das in der Pflanze steckt, erfolgreich nutzen lässt. Seit über zwanzig Jahren werden im Zentrum Takiwasi Drogensüchtige mit Ayuhuasca behandelt. Die meisten Patientinnen und Patienten kommen aus Europa.

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