Kerstin Sack

Solidarität statt Militär

Solidarität statt Militär
ALBA-Länder protestieren gegen US-Strategie nach Erdbeben in Haiti. Präsident Préval dankt Hugo Chávez für Unterstützung
Port-au-Prince. In Haiti findet zurzeit eine militärische Besetzung durch die USA statt. Die Aktivitäten der Großmacht stoßen bei der Bolivarischen Allianz für Amerika (ALBA) auf Ablehnung. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez sagte am vergangenen Sonntag in seiner Sendung Aló... weiter

Widerstandsbewegung: Honduras weiter ALBA-Mitglied

Widerstandsbewegung: Honduras weiter ALBA-Mitglied
Austritt der Putschregierung aus dem alternativen Staatenbündnis trifft auf Kritik im Land
Tegucigalpa. Die Widerstandsbewegung in Honduras spricht sich entschieden gegen den Austritt des Landes aus der Bolivarischen Allianz für Amerika (ALBA) aus. Bereits Anfang Januar hatten Gegner des Putschregimes entsprechende Absichtserlärungen scharf kritisiert. Die Zugehörigkeit... weiter

Widerstand erkennt Ergebnis nicht an

Widerstand erkennt Ergebnis nicht an
Putschisten in Honduras loben "Sieg der Demokratie". Militär statt Wahlfeiern in Tegucigalpa
Tegucigalpa. Nach Auskunft der Widerstandsbewegung in Honduras hat ein Aufruf zum Boykott der Wahlen am Sonntag Erfolg gehabt. Die Enthaltung liege landesweit bei mindestens 57 Prozent, berichtete der unabhängige Sender Radio Globo. Zuvor hatte die Widerstandsbewegung im ganzen... weiter

SPD: Ein Putsch ist ein Putsch

Anträge der Linken und Grünen im Bundestag zu Honduras abgelehnt
Berlin. Am 26. November stand die Krise in Honduras auf der Tagesordnung im deutschen Bundestag. Die Linke und die Grünen brachten jeweils einen eigenen Antrag ein. In ihren Anträgen forderten sie unter anderem die nochmalige Verurteilung des Putsches und der Verletzung der... weiter

Wahlen in Honduras: Gespaltene Gesellschaft

Putschisten treiben mit international kritisierten Wahlen einen Keil in die Widerstandsbewegung
Tegicugalpa. Die für den 29. November geplanten Präsidentschaftswahlen spalten die honduranische Gesellschaft. Wie Radio Globo berichtet, geht die Spaltung durch Familien, die Kirche und die Widerstandsbewegung. 30 Kandidaten, darunter die Kandidatin und Vizepräsidentin der... weiter

Keine OAS-Wahlbeobachter nach Honduras

USA wollen offenbar Präsidentschaftswahlen anerkennen. Oppositionskandidat zieht Kandidatur aus Protest zurück
Tegucigalpa. Das Verhandlungstheater in dem zentralamerikanischen Land Honduras nimmt kein Ende. Das Parlament hat immer noch nicht über die Wiedereinsetzung des international anerkannten Präsidenten Manuel Zelaya entschieden. Nachdem es in allen Punkten zwischen den Putschisten... weiter

Mehr Druck auf das Putschregime

Mehr Druck auf das Putschregime
Kommuniqué 32 der Nationalen Widerstandsfront gegen den Staatstreich in Honduras
Tegucigalpa. Die Nationale Widerstandsfront gegen den Staatsstreich erklärt gegenüber der Bevölkerung von Honduras und der internationalen Gemeinschaft angesichts der bevorstehenden Unterzeichnung der Verhandlungsvereinbarung zwischen den Vertretern des legitimen Präsidenten Manuel... weiter

Kritische Presse unerwünscht

Putschisten in Honduras verschärfen Medienzensur. Ultimatum von Zelaya läuft aus
Tegucigalpa. Die Putschregierung in Honduras hat die Pressefreiheit weiter eingeschränkt. Am vergangenen Freitag beschlossen die Machthaber ein Dekret, dass ermöglicht Medien zu schließen, die die "nationale Sicherheit gefährden" oder "zum Hass aufrufen". Auch E-Mail-Listen können... weiter

Viel Besuch in Honduras

Nach Aufhebung des Ausnahmezustandes: Widerstand an Verhandlungen beteiligt. Kritische Sender weiter abgeschaltet
Tegucigalpa. Am gestrigen Dienstag (Ortszeit) besuchten drei Europaabgeordnete den Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa. Sie erklärten, dass sie die Wiedereinsetzung Zelayas unterstützen. Währenddessen besuchten Abgeordnete der... weiter

Micheletti in Bedrängnis

Argrarinstitut geräumt. Proteste gehen weiter
Tegucigalpa. Nach Berichten lokaler Medien stößt der De-Facto-Präsident Micheletti mit dem Dekret zur Einschränkung der Meinungs- und Bewegungsfreiheit auf Widerstand im eigenen Lager. Zahlreiche Mitglieder der De-Facto-Regierung kritisierten das Dekret. Der Vizepräsident des... weiter