DruckversionEinem Freund senden
21.02.2014 Venezuela / Medien

Medialer Kampf um die Proteste in Venezuela

"Heute sind die Augen der Welt auf Venezuela und seinen Schritt zur Freiheit gerichtet", schreibt ein Nutzer am 12. Februar, dem Tag einer großen Demonstration von Studenten. Um das Ausmaß der Proteste zu untermauern, veröffentlicht er dazu ein Foto einer Großdemonstration - das in Wirklichkeit aber eine religiöse Prozession in der Stadt Barquisimeto zeigt

Klicken Sie auf das Bild, um das nächste Bild anzuzeigen.

Politische Auseinandersetzungen sind ein Kampf um die Köpfe. Da verwundert es nicht, dass alle Seiten auch mit Bildern versuchen, von ihrer Position zu überzeugen. Das gilt auch für Venezuela, wo sich vor allem private Medienkonzerne und staatliche Medien einen regelrechten Kampf um die Deutungshoheit liefern.

Zunehmend spielen dabei auch digitale Netzwerke wie Facebook und das in Venezuela sehr weit verbreitete Twitter eine wichtige Rolle. Möglicherweise in Ermangelung "ausreichend" schlimmer Bilder aus Venezuela, haben im Zuge der jüngsten Proteste platte Manipulationen die Runde in diesen Netzwerken gemacht. Aus aller Welt haben Nutzer der Internetdienste Bilder zusammengeklaupt, um den vermeintlich repressiven Charakter der Regierung Venezuelas zu zeigen. Wir dokumentieren eine Auswahl dieser Bilder, die in verschiedenen Blogs zusammengetragen wurden.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr

Was Sie auch interessieren könnte ...

20.02.2014 Nachricht von Jan Kühn