Kundgebung gegen Uribe in Hamburg

Hamburg. Deutsche und lateinamerikanische Aktivisten haben in Hamburg gegen die Außenpolitik der scheidenden kolumbianischen Regierung unter Präsident Álvaro Uribe protestiert. Die Kundgebung wurde von mehreren politischen Gruppierungen getragen. „Wir wehren uns hier gegen die nordamerikanischen Militärbasen in Kolumbien“, sagte eine Aktivistin, die auch an die Verletzung der Souveränität Ecuadors durch die kolumbianische Armee Anfang März 2008 erinnerte. Diese Ereignisse seien nicht zufällig, „sondern gehören zu einer Strategie mit dem Ziel, die Region zu destabilisieren um den revolutionären Prozess des venezolanischen Volkes zu beenden“. In einem Flugblatt thematisierten die Organisatoren auch die durch die kolumbianische Regierung begangenen Menschenrechtsverletzungen. „Wir halten es für unabdingbar, dass der kolumbianische Konflikt politisch gelöst wird“, heißt es in dem Positionspapier  weiter. (ckli/a21)

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