Venezuela und Brasilien planen strategische Allianz

Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez und seine brasilianische Amtskollegin Dilma Rousseff werden Mitte Februar in Peru am Rande des Südamerikanisch-Arabischen Gipfels (ASPA) zu strategischen Beratungen zusammenkommen. Das geht aus einem Kommuniqué des venezolanischen Außenministeriums vom gestrigen Dienstag hervor. Demnach verständigten sich beide Politiker bei einem Telefonat darüber, strategische Projekte zwischen beiden Staaten umzusetzen und die bisherigen Treffen in jedem Quartal fortzuführen. In der regionalen Energiepolitik – vor allem in den Bereichen Erdgas und Erdöl – sowie bei der Stärkung des Wirtschaftsbündnisses Mercosur wollen beide Regierungen Absprachen treffen. Bislang wird eine volle Aufnahme Venezuelas in den Mercosur von einer rechtsgerichteten Parlamentsmehrheit in Paraguay blockiert. Um das weitere Vorgehen zu besprechen, wird der außenpolitische Berater Rousseffs, Marco Aurelio García, in den kommenden Tagen nach Venezuela reisen.

Bei der Vereidigung Rousseffs Anfang des Monats war die neue brasilianische Präsidentin nach Informationen aus diplomatischen Kreisen in Caracas nur kurz mit Chávez zusammengekommen.

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