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Welthungerhilfe arbeitet in Haiti mit kubanischen Ärzten

Port-au-Prince. Die deutsche Welthungerhilfe arbeitet in Haiti mit kubanischen Ärzten, um die Folgen des Erdbebens vor einem Jahr und der Cholera-Epidemie in den Griff zu bekommen. Das geht aus einer Pressemitteilung der humanitären Organisation hervor. "Wir arbeiten an allen Fronten. Zur Bekämpfung der Cholera kooperieren wir mit rund 1.500 kubanischen Ärzten, die landesweit 50 medizinische Zentren aufgebaut haben und eine fantastische Arbeit leisten", heißt es in der Mitteilung.

Im Bereich des Wiederaufbaus konzentriert sich die Arbeit der Welthungerhilfe demnach auf die ländlichen Gebiete im Süden von Port-au-Prince, wo kaum Hilfsorganisationen arbeiten. "Wir müssen den Menschen dort eine Perspektive geben, wo sie leben – in ihren Heimatdörfern, wo ihre Familien sind, wo sie Land bewirtschaften können und wo ihre Wurzeln sind“, sagt die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann. Nur so könne man verhindern, dass die Betroffenen in die ohnehin überfüllten Städte abwandern, wo sich ihre Situation zweifellos noch einmal verschlechtern würde.

"Wir unterstützen die Haitianer dabei, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Denn was das Land jetzt braucht sind keine vorgefertigten Lösungen. Die Menschen wollen ihr Leben selbst gestalten", so Bärbel Dieckmann.

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