Adenauer-Stiftung präsentiert Chávez-Gegner in Berlin und Brüssel

Berlin. Weniger als einen Monat nach Antritt der neuen Nationalversammlung in Venezuela hat die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Vertreter oppositioneller Parteien aus dem südamerikanischen Land nach Berlin und Brüssel eingeladen. Nach Informationen, die amerika21.de vorliegen, waren am Mittwoch vergangener Woche acht hochrangige Vertreter des rechtsgerichteten Oppositionsbündnisses "Mesa de Unidad" sowie weiterer regierungskritischer Parteien im Bundestag zu Gast. Zudem sprachen die Gegner des amtierenden Präsidenten Hugo Chávez vor Mitgliedern der Deutsch-Südamerikanischen Parlamentariergruppe. Begleitet wurde die Oppositionsdelegation von Georg Eickhoff, dem Leiter des KAS-Auslandsbüros in Venezuela.

Mitglieder der Delegation waren Ramón Guillermo Aveledo, Ramón José Medina und Edmundo González Urrutia von der "Mesa de Unidad", Deyalitza Aray (Proyecto Venezuela), Omar Barboza (Un Nuevo Tiempo), Armando Briquet (Primero Justicia), Roberto Enríquez (COPEI) sowie Carlos Andrés Michelangelli (Acción Democrática).

Entgegen den Gepflogenheiten wurde die venezolanische Botschaft nach Informationen aus diplomatischen Kreisen in Caracas weder von den Organisatoren noch von den Mitgliedern der Delegation kontaktiert.

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