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19.02.2011 Kolumbien / Venezuela / Politik

Venezuela und Kolumbien planen gemeinsame Zukunft

Caracas. Der venezolanische Außenminister Nicolás Maduro und seine kolumbianische Amtskollegin Maria Ángela Holguín bekräftigten bei einem Arbeitstreffen in Venezuelas Hauptstadt Caracas am Mittwoch, die bilateralen Beziehungen "transparent" weiterführen zu wollen. Vorrangige Themen waren Wirtschafts-, Handels- und Sicherheitspolitik.

Aufgrund des Rückzugs von Venezuela aus der Andengemeinschaft (CAN) müssen die Handelsbeziehungen beider Länder ab April dieses Jahres auf ein neues juristisches Fundament gestellt werden. Das Vertragswerk sei fast fertig und werde Ende März öffentlich vorgestellt, sagte Maduro. Die beiden verständigten sich zudem darauf, Anfang März ein weiteres Treffen abzuhalten, um einen Plan für die Ankurbelung des bilateralen Handels zu erarbeiten. Dieser war in Folge der diplomatischen Spannungen zwischen den Präsidenten Hugo Chávez und dem mittlerweile abgetretenen Álvaro Uribe in den letzten Jahren drastisch eingebrochen. 2010 betrug das Handelsvolumen mit knapp 1,7 Milliarden US-Dollar etwa 63 Prozent weniger als noch 2009.

Im August 2010 hatten Chávez und der neue kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos die bilateralen Beziehungen wieder normalisiert.

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