Erneut Massenproteste gegen Staudamm in Chile

Santiango de Chile. Am Freitag gingen in Chile landesweit erneut zehntausende Menschen gegen das am Montag beschlossene Staudamm-Projekt HidroAysén auf die Straße. Die größten Proteste gab es in Santiago mit circa 30.000 Demonstrantinnen und Demonstranten. Die Polizei stoppte den Protestmarsch wie schon an den Tagen zuvor mit Wasserwerfern und massivem Einsatz von Tränengas.

Energieminister Laurence Golborne sprach indes von einem Kommunikationsproblem: "Wenn die Bevölkerung gut informiert wäre, wären Analyse und Diskussion logischer, mit Argumenten. Es geht nicht um die Optionen Zerstörung oder keine Zerstörung."

Die Regierung stellt den Bau der Wasserkraftwerke weiterhin öffentlich als alternativlos dar.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr