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FARC-Guerilla für "zivilisierten Ausweg" aus Konflikt

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Bild aus der Gründungszeit der FARC
Bild aus der Gründungszeit der FARC

Bogotá. Die kolumbianische Guerillaorganisation FARC hat sich in einem Anfang dieser Woche veröffentlichten Kommuniqué für einen "zivilisierten Ausweg aus dem Konflikt" in dem südamerikanischen Land ausgesprochen.

Zugleich warfen die linksgerichteten Rebellen den Regierungen des Landes vor, sich im vergangenen halben Jahrhundert dem "US-Imperialismus" untergeordnet zu haben.

Die Erklärung des Generalstabs der FARC wurde aus Anlass des 47. Jahrestags der Gründung dieser Guerillaorganisation im Internet veröffentlicht. Die "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens", so der volle Name der Organisation, wurden 1964 im zentralöstlichen Departement Tolima gegründet, um für eine gerechte Landverteilung zu kämpfen.

Die Bodenprobleme bestehen in Kolumbien bis heute. Inzwischen sind die FARC jedoch von den USA und der EU als terroristische Organisation eingestuft und werden von der kolumbianischen Armee mit ausländischer Hilfe militärisch bekämpft.

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