Academia Mapuche II

Köln: Buen Vivir und Küme Mongen – Was können wir vom "Guten Leben" der Indigenen lernen?

Die Academia Mapuche wird mit An- und Abreisetag eine viertägige pan-indigene Konferenz in Köln sein. Verschiedene indigene Referenten aus Südamerika werden zu den Konzepten des Buen Vivir, des Küme Mongen (Gutes Leben) bzw. zu dem indigenen Mapuche-Verhaltenskodex Az Mapu referieren, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.
Anhand dieser indigenen Konzepte sollen alternative Lebensweisen aufgezeigt werden.

Zwei traditionellen Mapuche-Sprecher (werken), die vorher mit der Regionalgruppe Köln der Gesellschaft für bedrohte Völker eine Vortrags-Rundreise absolviert haben, geben in Workshops praktische Anleitungen, wie wir die indigenen Lebensformen direkt umsetzen können.

Die Referent_innen der Academia Mapuche II partizipieren in unterschiedlichen indigenen Bewegungen und vertreten unterschiedliche Strömungen und Forderungen. Es soll die Vielfalt innerhalb des Mapuche-Volkes, die verschiedenartigen Lebensrealitäten von Mapuche auf dem Land und in der Stadt dargestellt und Vorschläge für ein selbstbestimmtes Leben erörtert werden.

Neben einer Einführung ins Mapudungun, der Sprache der Mapuche, berichten die Mapuche über ihren Kampf gegen Staudämme, darüber wie die indigene Völker sich in einem neoliberalen System positionieren, wie sie Kultur und Sprache erhalten können und wie sie ihre Zukunft gestalten möchten.
Neben einer Kunstausstellung des Mapuche-Künstlers Juan Carlos Carrilaf wird auch die Photografin Silke Kirchhoff einen Teil ihres Photoprojekts mit und über die Mapuche in Chile vorstellen.

Die Teilnehmenden können an einem Trafkintun, einem traditionellen Tauschhandel nach Mapuche-Art teilnehmen.

Anmeldung ab jetzt: http://mapuchenl.wordpress.com/academia2/

Termindaten
Datum: 23.10.2014, 18:00 - 05.11.2026, 05:31
Stadt: Köln
Veranstaltungsart: Konferenz
Veranstaltungsort: Naturfreundehaus KölnKalk e.V., Kapellenstrasse 9a, 51103 Köln
Veranstalter: Regionalgruppe Köln der GfbV