Uruguay / Politik

Uruguays Präsident Mujica bleibt auch nach aktueller Amtszeit aktiv

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José Mujica und seine Ehefrau, die Politikerin Lucía Topolansky
José Mujica und seine Ehefrau, die Politikerin Lucía Topolansky

Montevideo. Der scheidende Präsident von Uruguay, José "Pepe" Mujica wird bei der kommenden Wahl erneut kandidieren, allerdings nicht als Präsident sondern als Senator. Wie die Nationale Leitung der Bewegung der Volksbeteiligung (MPP) – der größten Gruppierung innerhalb des regierenden Linksbündnisses Frente Amplio – am Samstag bekannt gab, führt er die Liste zum Senat vor seiner Ehefrau Lucía Topolansky und dem bisherigen Innenminister Eduardo Bonomi an.

Der 79-Jährige werde dabei jedoch eher eine "Zuschauerrolle" einnehmen, wie die argentinische Nachrichtenagentur Télam nicht näher benannte Quellen aus dem Umfeld des ehemaligen Tupamaros zitiert. Seinen Platz könnte dann sein Ersatzmann, der ehemalige Landwirtschaftsminister Andrés Berterreche, einnehmen.

Mujica war bereits von 1999 bis 2009 Senator der von ihm mitbegründeten Tupamaro-Nachfolge-Partei MPP.

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Die uruguayische Verfassung verbietet zwei aufeinanderfolgende Legislaturperioden desselben Präsidenten, weshalb für die regierende Frente Amplio nun wieder Mujicas Vorgänger Tabaré Vázquez antritt.

Die Wahlen zum Präsidenten, der Abgeordnetenkammer und dem Senat finden am kommenden 26. Oktober statt.

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