Venezuela / Soziales

Großeinsatz gegen paramilitärische Gruppen in Venezuela

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Polizeieinheiten beim Einsatz in El Paraíso, Caracas
Polizeieinheiten beim Einsatz in El Paraíso, Caracas

Caracas. Die Sicherheitsbehörden in Venezuela haben am Montag in Caracas einen Großeinsatz gegen paramilitärische Gruppen durchgeführt. Dabei wurden 14 Männer bei Feuergefechten getötet. Nach Angaben von Innenminister Gustavo González López waren an der Operation im Süden der venezolanischen Hauptstadt Einheiten der Nationalpolizei (PNB) und der Nationalgarde (GNB) beteiligt.

Der Einsatz im Stadtteil El Paraíso richtete sich laut González gegen eine kriminelle Gruppe, die Entführungen und Schutzgelderpressungen begangen habe. 20 gestohlene Fahrzeuge und zahlreiche Waffen seien sichergestellt worden, darunter Gewehre und Granaten. Zudem wurden 134 Personen verhaftet. "Davon sind 32 ausländischer Staatsbürgerschaft und wir stellen eine direkte Verbindung zum kolumbianischen Paramilitarismus fest", sagte González bei einer Pressekonferenz am Montag. Bei Feuergefechten im Zusammenhang mit der Operation seien 14 "Kriminelle" getötet und einer verletzt worden.

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"Diese Art von Operationen wird durchgeführt, um die Bevölkerung vor kriminellen Banden zu schützen", so der Minister. Ebenfalls am Montag versprach Präsident Nicolás Maduro in einer Fernsehansprache, dem Paramilitarismus energisch entgegenzutreten. Dabei sei die "Einheit unseres ganzen Volkes" entscheidend, um kriminelle Gruppen zu bekämpfen.

Der Einsatz im Stadtteil El Paraíso ist Teil einer großangelegten "Operation Befreiung und Schutz der Bevölkerung", die Maduro am Montag angeordnet hatte. In diesem Rahmen gingen Polizei und Nationalgarde auch in Ciudad Tiuna (Caracas), Ocumare del Tuy (Bundesstaat Miranda) und San Casimiro (Bundesstaat Aragua) mit Hausdurchsuchungen und Festnahmen gegen die organisierte Kriminalität vor. Ingesamt nahmen mehrere 1.000 Beamte an den verschiedenen Einsätzen teil.

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