Kuba / USA / Politik / Kultur

Kuba unterzeichnet weiteres Abkommen mit der Harvard-Universität

abkommen_kuba_harvard_2017.jpg

Harvards Vizedirektor Mark Christopher Elliot (Iinks) und Aurora Fernández González, Kubas stellvertretende Hochschulministerin, bei der Unterzeichnung des Abkommens am 16. Dezember im Hotel Nacional in Havanna
Harvards Vizedirektor Mark Christopher Elliot (Iinks) und Aurora Fernández González, Kubas stellvertretende Hochschulministerin, bei der Unterzeichnung des Abkommens am 16. Dezember im Hotel Nacional in Havanna

Havanna. Kubas Hochschulministerium und die US-amerikanische Universität Harvard haben am vergangenen Samstag einen neuen Vertrag unterzeichnet, der die wissenschaftliche Kooperation und den Bildungsaustausch zwischen Kuba und den USA weiter ausbauen soll. Seit dem Jahr 2006 betreibt Harvard bereits ein Austauschprogramm mit der Universität von Havanna.

"Beide Parteien haben Themen von gemeinsamen Interessen identifiziert, um die akademischen Beziehungen zu fördern", berichtet die kubanische Nachrichtenagentur ACN. Unter anderem soll die Zusammenarbeit zwischen Kubas Universitäten und Harvard bei der Betreuung von Masterstudenten, in der wissenschaftlichen Forschung und bei gemeinsamen Veröffentlichungen verbessert werden.

Der erste Vertrag wurde bereits 2006 geschlossen. Damals begann das Austauschprogramm, das bis heute läuft und durch welches jedes Jahr dutzende Harvard-Studenten sowie kubanische Dozenten die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts erhalten.

Ihnen gefällt, was Sie lesen?

Das freut uns. Unterstützen Sie unsere Arbeit, regelmäßige Spenden helfen uns, das Projekt amerika21 nachhaltig aufzustellen.

Ihr amerika21-Team

Harvards Vize-Direktor Mark Elliot hob die hohen Standards beider Universitäten hervor sowie das gemeinsame Ziel, die Gesellschaft zu verbessern: "In Harvard sind wir sehr stolz auf die mit Kuba erreichte Arbeit auf dem Gebiet der akademischen Entwicklung und der wissenschaftlichen Forschung." Die stellvertretende kubanische Hochschulministerin Fernández González sagte, dass trotz der Spannungen, die seit dem Amtsantritt von Donald Trump wieder zwischen beiden Regierungen herrschten, das neue Abkommen die Beziehungen zwischen der US-Universität und akademischen Einrichtungen Kubas erweitern werde.

Trotz der nach wie vor bestehenden US-Blockade existieren im Bereich des Bildungswesens zahlreiche Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kuba und den USA.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr