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Zahl der Touristen in Kuba bleibt trotz Reisewarnungen der USA konstant hoch

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Havanna, Cienfuegos, Casilda, Punta Francés, Maria la Gorda und Santiago de Cuba sind wichtige Anlaufpunkte für internationale Kreuzfahrtschiffe
Havanna, Cienfuegos, Casilda, Punta Francés, Maria la Gorda und Santiago de Cuba sind wichtige Anlaufpunkte für internationale Kreuzfahrtschiffe

Havanna. Die Kommunikationsdirektorin des kubanischen Tourismusministeriums, Janet Ayala, hat die Anzahl der Touristen, die Kuba bisher in diesem Jahr besucht haben, als positiv bewertet. Obwohl die Zahl von einer Millionen Besuchern wenige Tage später als im Vorjahr erreicht wurde, sei dies ein bemerkenswertes Resultat, insbesondere vor dem Hintergrund der Politik der aktuellen US-Regierung, die die Reisen zwischen beiden Ländern abermals erschwert.

Washington spricht weiterhin Warnungen vor Reisen auf die größte Insel der Antillen aus und stuft diese als Kategorie drei von vier möglichen Risikostufen ein, mit denen die Sicherheit von Reisezielen in der ganzen Welt bewertet wird. Stufe drei beinhaltet die Empfehlung, "Reisen nochmals zu überdenken". Dadurch werde die öffentliche Meinung und Entscheidungsfindung für eine Reise nach Kuba negativ beeinflusst, so Ayala.

Trotz dieser Reisewarnungen kamen im vergangenen Jahr 620.000 Besucher aus den USA nach Kuba. Eine Umfrage der Gesellschaft Cuba Educational Travel kam zu dem Ergebnis, dass die überwältigende Mehrheit die Insel als einen "sehr sicheren" Ort ansieht.

Mehrere internationale Institutionen und führende Unternehmen aus dem Tourismussektor bürgen für die Qualitätsstandards des Urlaubsziels Kuba, das im Durchschnitt pro Jahr vier Millionen Touristen empfängt. Derzeit ist Kuba durch 68 Fluglinien mit 70 Städten anderer Länder verbunden. Außerdem sind Havanna, Cienfuegos, Casilda, Punta Francés, Maria la Gorda und Santiago de Cuba wichtige Anlaufpunkte für internationale Kreuzfahrtschiffe.

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