Venezuelas Generalkonsulat in Deutschland beschmiert

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Das Netzwerk der Solidaritätsgruppen mit Venezuela ruft in Deutschland zu Demonstrationen auf
Das Netzwerk der Solidaritätsgruppen mit Venezuela ruft in Deutschland zu Demonstrationen auf

Hamburg. Am Wochenende haben unbekannte Täter das Generalkonsulat Venezuelas in Hamburg beschädigt. Strafanzeige gegen unbekannt wurde gestellt. Im Eingangsbereich wurde ein Plakat des Parlamentsvorsitzenden Juan Guaidó geklebt und in weißer Farbe Beleidigungen gegen Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro gesprüht.

Die von in Deutschland lebenden Venezolanern gegründete Gruppe "Juana Ramírez La Avanzadora" und weitere lateinamerikanische und afrikanische Initiativen hatten am Wochenende im Hamburger Schanzenviertel eine Kundgebung gegen den laufenden Putschversuch durchgeführt. Sie veröffentlichten eine Erklärung zur Beschädigung des Konsulats, in der sie die venezolanische Opposition als "feige" bezeichnen und "Respekt für das diplomatische Personal" fordern.

Vor allem aber kritisieren sie die mediale Berichterstattung in Deutschland über die Situation in Venezuela als Erfüllung des Protokolls des Südkommandos der US-Streitkräfte im Rahmen seiner Agenda gegen Venezuela. Im Bericht des damaligen Chef des Südkommandos Admiral Kurt Tidd "Operation Venezuela Freedom 2" vom Februar 2016 heißt es: "Die offensive Kampagne auf propagandistischem Gebiet aufrechterhalten, um so ein Klima des Misstrauens zu fördern, Furcht auszulösen, damit die Situation unregierbar wird."

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