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Kuba und China entwickeln gemeinsamen Corona-Impfstoff

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Bei der Einweihung des kubanisch-chinesischen Innovationszentrum in der Stadt Yongzhou
Bei der Einweihung des kubanisch-chinesischen Innovationszentrum in der Stadt Yongzhou

Havanna/Yongzhou. Das sozialistische Kuba und die Volksrepublik China bauen die Kooperation im Bereich Biotechnologie weiter aus und entwickeln gemeinsam neue Corona-Impfstoffe gegen Virusmutanten. Wie die Nachrichtenagentur Prensa Latina berichtet, haben Vertreter beider Länder jüngst ein neues Innovationszentrum in der Stadt Yongzhou (Provinz Hunan) eingeweiht, das als Grundlage für gemeinsame Forschungsvorhaben in dem Bereich dienen wird.

"Das Projekt wird nicht nur bei der Konkretisierung von neuartigen wissenschaftlichen Projekten auf dem Gebiet der Biomedizin helfen, sondern auch bei der Zusammenarbeit in der notwendigen Ausbildung und im Training von Wissenschaftlern aus beiden Ländern", äußerte sich Kubas Botschafter in der Volksrepublik, Carlos Miguel Pereira, bei der Einweihungszeremonie.

Von kubanischer Seite ist neben der staatlichen Pharmagruppe BioCubaFarma in erster Linie das Zentrum für Gentechnik und Biotechnologie (CIGB) beteiligt, das die beiden Impfstoffkandidaten Abdala und Mambisa entwickelt hat und seit Ende 2019 in Yongzhou vertreten ist. Vergangenes Jahr hat das CIGB bereits an zwei weiteren chinesischen Standorten die Herstellung von Interferon Alpha-2B und anderen kubanischen Corona-Medikamenten im Rahmen der Joint-Ventures ChangHeber und Shandong Lukang Heber Biotech aufgenommen.

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Mit dem China Cuba BioCenter sollen die Grundlagen für die Entwicklung gemeinsamer Medikamente zwischen beiden Ländern gelegt werden. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, soll als eines der ersten Projekte unter dem Arbeitstitel "PanCorona" dort die Entwicklung neuer Vakzine gestartet werden, die sich speziell gegen die inzwischen entstandenen Virusmutationen richten. Als Teil des Projekts wurde zudem ein neues Post-Doc-Studienprogranmm und ein universitäres Forschungsabkommen zwischen beiden Ländern vereinbart, darüber hinaus wurden neue Maschinen an BioCubaFarma geliefert.

Kuba könnte über die Kooperation mit China Zugang zu dringend benötigter "Ausrüstung, Logistik und Ressourcen" für die Impfstoffproduktion erhalten, erklärte der Leiter des CIGB, Gerardo Guillén, gegenüber Xinhua.  China wiederum verspricht sich von der Kooperation Inputs und Erfahrung der kubanischen Pharmaindustrie auf dem Gebiet der Impfstoffentwicklung.

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