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USA sperren Flugverkehr nach Venezuela und stoppen Machado

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"Wir halten zu Venezuela!" Die kolumbianische Airline Avianca hatte gerade erst das Flugaufgebot in das Nachbarland erhöht
"Wir halten zu Venezuela!" Die kolumbianische Airline Avianca hatte gerade erst das Flugaufgebot in das Nachbarland erhöht

Caracas/Panama-Stadt. Die USA haben nach dem Doppelerdbeben in Venezuela bis zum 2. Juli sämtliche Starts und Landungen im Land untersagt. Damit verhinderte die Anordnung aus Washington auch die Rückkehr der rechten Politikerin María Corina Machado ins Land. Auch Rettungskräfte wurden vom US-Flugverbot getroffen. Bisher sind laut letzten Meldungen 2.954 Tote als Folge des Erdbebens registriert.

Machado und der Opposition nahe stehende Presse machten in einer Desinformationskampagne die Regierung von Interimspräsidentin Delcy Rodríguez für die Luftraumsperrung verantwortlich. Die rechte Oppositionsführerin verbreitete die Falschdarstellung weiter, obwohl auch Machado selbst über die tatsächliche Herkunft der Anordnung informiert war, als sie eine Videobotschaft in Panama aufnahm.

Im Privatjet versuchte Machado zunächst in der letzten Woche von den USA in Richtung Curaçao zu fliegen, um von dort die Einreise nach Venezuela anzutreten. Das Vorhaben wurde jedoch kurzfristig aus Washington gestoppt. Am Wochenende flog Machado schließlich mit einem kommerziellen Flug nach Panama, wo ihr das Boarding nach Venezuela verwehrt wurde.

Innerhalb der US-Administration Trump scheint es Uneinigkeit darüber zu geben, ob Machado nach Venezuela zurückkehren soll. Während das Außenministerium unter Führung von Marco Rubio laut Medienberichten eine mögliche Rückkehr befürwortet, sollen Präsident Donald Trump und Handelsminister Howard Lutnick dagegen sein und stattdessen weiterhin Interimspräsidentin Rodríguez stützen.

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US-Funktionäre kritisierten Machados "politisches Manöver" scharf. Es sei unklar, ob sie ihr Verhältnis zur Trump-Administration wiederherstellen kann.

Betroffen von der Sperrung des Luftraums durch die USA waren auch internationale Rettungskräfte, die versuchten, ins Land zu gelangen. So konnte ein Team französischer Katastrophenhelfer aus Paris den geplanten Weiterflug mit Avianca aus Bogotá in die venezolanische Stadt Valencia nicht antreten, nachdem der Kapitän des Linienflugs die Sperrung des Luftraums verkündet hatte. Unter den betroffenen Passagieren befanden sich auch zahlreiche in Kolumbien lebende Venezolaner, die zu Verwandten und Freunden in die Erdbebengebiete wollten.

Ein Video aus dem Inneren des Flugzeugs, in dem gegen die venezolanische Regierung gewettert wurde, verbreitete sich rasch auf Instagram, gemeinsam mit einem Video eines spanischen Rettungsteams, das am Flughafen Madrid festsaß.