Multiwatch ist aktiv, "damit Multis die Menschrechte respektieren"

Seit zehn Jahren schaut die Schweizer Menschenrechtsorganisation Multiwatch den globalen Großkonzernen auf die Finger

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Aktion von MultiWatch in Bern zum Gedenken an den ermordeten Nestlé-Gewerkschafter Luciano Romero
Aktion von MultiWatch in Bern zum Gedenken an den ermordeten Nestlé-Gewerkschafter Luciano Romero

Radio Bern Rabe: Glencore ist ein Symbol geworden. Der multinationale Rohstoffkonzern ist das Symbol für die Arroganz des großen Kapitals. In Afrika oder in Lateinamerika werden Rohstoffe ausgebeutet. In der Schweiz wird der Profit, der damit erzielt wird, zum Minimaltarif versteuert – in den Ursprungsländern bleiben die Menschen arm.

Vor zehn Jahren kannte niemand den Namen Glencore. Heute ist er bei einer großen Zahl von Menschen geläufig. Das ist unter anderem der Arbeit von Multiwatch zu verdanken. Seit zehn Jahren beobachtet die Menschenrechtsorganisation das Treiben von zahlreichen globalen Unternehmungen mit Hauptsitz Schweiz. Seit zehn Jahren lobbyiert die Organisation für mehr Konzernverantwortung.

Marianne Aeberhard leitet die Geschäftsstelle von Multiwatch. Sie ist unser Gast des heutigen TALKs. RaBe-Info-Redaktor Michael Spahr wollte von ihr wissen:

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Arbeit von Multiwatch und der aktuellen Flüchtlingskrise und der Perspektivlosigkeit von Menschen, die sie in die Fänge des Terrorismus führt?

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