Argentinien: Fracking auf Kosten von Menschenrechten

Vaca Muerta ist eine der größten Ölschiefer-Lagerstätten der Welt. Bewohner der argentinischen Provinzen Neuquén, Río Negro, La Pampa und Mendoza wehren sich gegen Mega-Fracking

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Die Mapuche-Konföderation von Neuquén wehrt sich gegen das Fracking
Die Mapuche-Konföderation von Neuquén wehrt sich gegen das Fracking

Einstürzende Textilfabriken in Bangladesch, Dammbrüche in Brasilien, wobei ganze Dörfer von Giftschlamm aus Bergwerken überflutet werden, anitbiotika-verseuchte Flüsse in Indien. Immer wieder stehen transnationale Unternehmen in der Kritik, weil sie Menschenrechte verletzen und zur Umwelt- und Klimazerstörung beitragen. Auch die Öl- und Gasindustrie. Momentan wird die Gasindustrie zwar als Brückentechnologie zum Weg hin zu Erneuerbaren Energien präsentiert. Dahinter stehen aber Unternehmen, die wenig zur Lösung der globalen Herausforderungen beitragen.

Die Fracking-Industrie ist ein Beispiel dafür. Weltweit nehmen Menschen den Status Quo aber nicht hin und kämpfen für eine Neue Normalität, in der Menschenrechte, Klima- und Umweltschutz mehr wert sind, als kurzfristige Unternehmensinteressen.

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Radio onda über Fracking in Argentinien und Konzern-Verantwortung
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