Ecuador / Politik

Gedenken an Putschversuch in Ecuador: "Tag, an dem die Demokratie siegte"

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Teilnehmerin an der Gedenkveranstaltung
Teilnehmerin an der Gedenkveranstaltung

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Die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung schwenkten die Nationalfahne Ecuadors
Die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung schwenkten die Nationalfahne Ecuadors

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Gedenken an die Opfer in der Avenida Mariana de Jesús. Hier wurden mehrere Menschen durch Schüsse von Polizisten getötet
Gedenken an die Opfer in der Avenida Mariana de Jesús. Hier wurden mehrere Menschen durch Schüsse von Polizisten getötet

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Regierungsanhänger aus dem ganzen Land kamen zum Plaza de San Francisco
Regierungsanhänger aus dem ganzen Land kamen zum Plaza de San Francisco

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Die Nationalfarben dominierten die Gedenkveranstaltung
Die Nationalfarben dominierten die Gedenkveranstaltung

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Und wieder die Fahne als riesiges Transparent
Und wieder die Fahne als riesiges Transparent

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Zu der Veranstaltung waren Menschen aus allen Landesteilen angereist
Zu der Veranstaltung waren Menschen aus allen Landesteilen angereist

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Plakat: "Ich verteidige meine Demokratie – Fassen Sie sie nicht an, Herr Obama". Eine Anspielung auf politische Spannungen zwischen der linksgerichteten Regierung Ecuadors und den USA
Plakat: "Ich verteidige meine Demokratie – Fassen Sie sie nicht an, Herr Obama". Eine Anspielung auf politische Spannungen zwischen der linksgerichteten Regierung Ecuadors und den USA

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Tausende nehmen auch am Abend am politisch-kulturellen Programm auf der Plaza de San Francisco teil
Tausende nehmen auch am Abend am politisch-kulturellen Programm auf der Plaza de San Francisco teil

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Präsident Correa bei seiner Ansprache. Ein Tag wie der 30. September dürfe nie wieder geschehen
Präsident Correa bei seiner Ansprache. Ein Tag wie der 30. September dürfe nie wieder geschehen

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Tanztheater
Tanztheater

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Der beleuchtete Regierungssitz mit Transparent: "30. September – der Tag, an dem die Demokratie siegte"
Der beleuchtete Regierungssitz mit Transparent: "30. September – der Tag, an dem die Demokratie siegte"

Tausende Menschen haben am Mittwoch an der zentralen Veranstaltung auf der Plaza de San Francisco in Quito zum Gedenken an den versuchten Staatsstreich gegen die Regierung von Präsident Rafael Correa vor vier Jahren teil genommen.

Am 30. September 2010 mündete eine Polizeirevolte in einem Putschversuch gegen die linksgerichtete Regierung. 500 Polizisten begannen morgens, gegen eine Reform des öffentlichen Dienstes und Änderungen ihrer Bezüge zu protestieren. Im Laufe der Revolte wurden das Hauptquartier des 1. Polizeiregiments von Quito sowie der Flughafen besetzt. Das Parlament und der öffentliche TV-Sender ECTV wurden blockiert. Präsident Correa begab sich zum Gebäude des Regiments, um mit den Polizisten zu diskutieren und die Lage zu beruhigen. Dort wurde er angegriffen, in das Polizeikrankenhaus verschleppt und mehr als acht Stunden festgehalten. Daraufhin gingen Tausende Regierungsanhänger auf die Straße und forderten Correas Freilassung. Bei der Befreiung des Präsidenten durch Sicherheitskräfte kamen bei einem Schusswechsel fünf Menschen ums Leben.

Bislang sind 60 an dem versuchten Staatsstreich beteiligte Personen verurteilt worden. 36 der zunächst 96 Beschuldigten wurden freigesprochen. Am 1. August dieses Jahres wurden sechs Polizisten wegen versuchten Mordes von Präsident Correa zu jeweisl zwölf Jahren Haft verurteilt.

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