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09.02.2016 Venezuela / Politik / Soziales

Proteste in Venezuela gegen Privatisierung im sozialen Wohnungsbau

"Das Land ist ein Recht, keine Ware - Nein zur Privatisierung"

Quelle: Jonas Holldack
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Am 28. Januar haben tausende Menschen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas gegen das Vorhaben der Opposition protestiert, per Gesetz die Wohnungen und Häuser des Sozialprogramms Gran Misión Vivienda Venezuela (GMVV) zu privatisieren. Von der Regierung forderten sie die beschleunigte Überführung der im Rahmen des GMVV gebauten Wohnungen und Häuser in kollektives Eigentum.

Aufgerufen hatten Bewohner von Sozialwohnungen und die chavistische Basisbewegung "Movimiento de Pobladoras y Pobladores", die Bewegung der Siedlerinnen und Siedler, ein landesweites Netzwerk von Aktivisten. Dazu gehören unter anderem auch die sogenannten Campamentos de Pioneros (Pionierlager), die in den vergangenen Jahren erfolgreich ungenutzte Grundstücke in Städten besetzt und gemeinsam mit Kommunalen Räten vor Ort und staatlicher Unterstützung Wohnblocks gebaut haben. Die Komitees für städtischen Boden, Hausbesetzergruppen und Mietervereinigungen sind ebenfalls in dieser Bewegung organisiert.

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