Venezuela / Medien

UNESCO zeichnet "technologische Alphabetisierung" in Venezuela aus

Caracas. Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) hat das venezolanische Programm zur "technologischen Alphabetisierung" ausgezeichnet. Am Mittwoch verkündete die UNO-Organisation in Frankreich die Vergabe des König-Hamad-ibn-Isa-Al-Chalifa-Preises an die venezolanische Stiftung Infocentro. Die dem Ministerium für Wissenschaft, Technologie und mittlere Industrien unterstellte Stiftung betreibt sogenannte "Infozentren" im ganzen Land. Diese Zentren ermöglichen eine kostenfreie Nutzung von Computern und Internet. Zur Zeit existieren in Venezuela 739 solcher Infocentros. Vor allem die Inklusion von Rentnern, indigenen Gemeinden und Menschen mit Behinderung wurde bei der Preisvergabe hervorgehoben.

Die Präsidentin der Stiftung, Nancy Zambrano, begrüßte die Auszeichnung am Mittwoch. "Dieser Preis ist eine Anerkennung der Qualität der Erziehung im technologischen Bereich", erklärte die Venezolanerin gegenüber Medien. Durch das Programm zur technologischen Alphabetisierung seien in den vergangenen Jahren bereits mehr als eine Million Menschen in Venezuela ausgebildet worden.

Der Preis ist nach dem König von Bahrain benannt, welcher die Auszeichnung finanziert.

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