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CEPAL: China könnte EU als Handelspartner einholen

Santiago de Chile. China könnte die Europäische Union (EU) in den kommenden Jahren von Platz des zweitwichtigsten Handelspartners Lateinamerikas und der Karibik verdrängen, wenn die jeweiligen Dynamiken beibehalten werden. Das geht aus einem Bericht der UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika (CEPAL) hervor. Ein Wechsel in der Bedeutung der Handelspartner China und EU sei bereits für den Zeitraum 2014-2015 zu erwarten, heißt es in dem Papier. Die CEPAL hatte ihrer Untersuchung die Entwicklung der Handelsbilanzen zugrunde gelegt. Die USA stehen dabei auf dem ersten Platz.

Unter den Wirtschaftspartnern Lateinamerikas und der Karibik macht die EU bei sinkender Tendenz derzeit 14 Prozent des Handelsvolumens aus Importen und Exporten aus. China hat in den vergangenen Jahren vor allem in die lateinamerikanischen Rohstoffmärkte investiert.

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