Kolumbien / Politik

Trotz Politikermorde: Santos sieht Rückgang der Gewalt in Kolumbien

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Leiche eines der ermordeten Politiker
Leiche eines der ermordeten Politiker

Bogotá. Die Gewalt gegen Politiker und Andersdenkende in Kolumbien setzt sich auch unter der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos ungebrochen fort.

Am Wochenende wurden zwei führende Funktionäre der Liberalen Partei, Brandon Bustamente und Jhon Fredy Lodoño, im Departement Putumayo an der Grenze zu Ecuador ermordet.

Die beiden Politiker im Alter von 34 und 38 Jahren hatten Wahlkampagnen vorbereitet, als sie von Unbekannten erschossen wurden. Die Partei forderte in einem Kommuniqué Aufklärung der Morde und eine verstärkte Sicherheit für Funktionäre.

Die neuen Morde stehen in krassem Widerspruch zur Darstellung des Präsidenten Santos, denen zufolge die Gewalt in Kolumbien nach eigenen Statistiken um elf Prozent zurückgegangen ist. Dies hatte Santos vor wenigen Tagen am Rande einer politischen Veranstaltung erklärt.

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