Venezolanischer Politiker plädiert für "alternative Finanzkontakte"

Caracas. Wie auch in anderen Staaten Lateinamerikas mehren sich in Venezuela die Appelle für eine neue Finanzmarktpolitik. Angesichts der Krise des kapitalistischen Systems sei die Regierung angehalten, alternative Finanzkontakte mit Schwellenländern wie China, Russland, Iran und Brasilien aufzubauen, sagte der venezolanische Spitzenpolitiker und Präsident des Lateinamerikanischen Parlaments (Parlatino), Rodrigo Cabezas.

Nur so könne vermieden werden, dass die zunehmende Krise der US-amerikanischen und zentraleuropäischen Ökonomien sich negativ auf die Wirtschaftsentwicklung in Lateinamerika und der Karibik auswirkt.

Zugleich müsse die Organisation Erdöl exportierender Staaten (OPEC) darauf achten, dass der Ölpreis sich auf einem Nivea von rund 100 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) stabil hält, fügte der Politiker der in Venezuela regierenden Vereinigten Sozialistischen Partei (PSUV) an. Dieser Preis sei für die Produzenten- und Konsumentenstaaten gerecht, so Cabezas.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr