Bekannter Aktivist der Demokratiebewegung ermordet

Tegucigalpa. Am vergangenen Mittwoch wurde Mahadeo Roopchano Sadloo Sadloo auf seinem Grundstück in Tegucigalpa von Unbekannten durch mehrere Schüsse getötet. Der 55-jährige Surinamer mit dem Spitznamen Emo galt als eine Symbolfigur des Widerstandes und lebte seit mehr als 35 Jahren in Honduras.

Durch seine aktive Teilnahme an den Demonstrationen seit dem Putsch war Emo bei den Anhängern der Demokratiebewegung sehr beliebt und machte sich gleichzeitig mächtige Feinde. So wurde der Aktivist das Ziel verschiedener Kampagnen der putschtreuen Medien. Vor allem die Tageszeitung El Heraldo forderte in mehreren Artikeln die Aberkennung seiner honduranischen Staatsbürgerschaft und seine Ausweisung aus Honduras.

Zahlreiche Gruppen der Demokratiebewegung drückten in Erklärungen ihre tiefe Trauer über den Tod von Emo aus. Die FNRP rief zu landesweiten Aktionen auf und fordert unter anderem eine umfassende Aufklärung des Mordes

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