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Dilma Rousseff trifft in Washington Barack Obama

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Dilma Rousseff
Dilma Rousseff

Washington. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff ist am Montagabend am Ende eines zweitägigen Besuchs in den Vereinigten Staaten mit ihrem US-Amtskollegen Barack Obama zusammengekommen. Nach Berichten internationaler Nachrichtenagenturen standen bei dem Treffen und der Reise vor allem handelspolitische Belange im Vordergrund. Brasilien und die USA sind die größten Volkswirtschaften auf dem amerikanischen Kontinent.

Vor diesem Hintergrund reiste Rousseff in Begleitung einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation. Zudem wurde die Politikerin von mehreren Mitgliedern ihrer Regierung begleitet. Nach dem Arbeitstreffen mit Obama sah das Programm am Montagabend (Ortszeit) ein Abendessen im Weißen Haus vor. Die Nachrichtenagentur AFP zitierte eine Erklärung des Weißen Hauses, nach der mit dem Treffen "die handelspolitischen, wirtschaftlichen, bildungs- und forschungspolitischen Verbindungen verstärkt werden" sollten.

Offenbar ging es bei der Unterredung auch um eine Abstimmung der Positionen beider Regionalmächte vor dem "Amerika-Gipfel", der Ende der Woche in der nordkolumbianischen Hafenstadt Cartagena stattfinden wird sowie dem G-20-Gipfel im Juni in Mexiko.

Zuletzt kam es in regionalpolitischen Belangen und bei den Positionen zum iranischen Atomprogramm zu Unstimmigkeiten zwischen den USA und Brasilien.

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