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Kein klarer Sieger nach TV-Duell in Mexiko

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Enrique Peña Nieto in der Debatte
Enrique Peña Nieto in der Debatte

Mexiko-Stadt. Nach dem ersten TV-Duell im Rahmen des mexikanischen Wahlkampfes zeigt sich in Umfragen kein klares Bild darüber, wer von den Präsidentschaftskandidaten als Sieger der Debatte gesehen wird.

In der Sendung, die von der mexikanischen Wahlbehörde IFE organisiert wurde, nutzten die Kandidaten ihre Redezeit eher für persönliche Vorwürfe und Polemiken, als dass konkrete politische Vorschläge und Ideen vorgetragen wurden. Eine inhaltliche Differenzierung zwischen den Kandidaten sei dadurch erschwert worden, hieß es in Kommentaren in der mexikanischen Presse.

Besonders der Präsidentschaftsanwärter der ehemaligen Staatspartei PRI, Enrique Peña Nieto, sah sich in der Fernsehsendung heftiger Kritik ausgesetzt. Die beiden Gegenkandidaten Josefina Vázquez Mota von der rechtsklerikalen PAN und Andrés Manuel López Obrador von der linksliberalen PRD nutzten ihre Redezeiten überwiegend zur Kritik der Amtszeit Peña Nietos als Gouverneur des Bundesstaates Mexiko.

Der Kandidat des PRI verlor daraufhin in einer Umfrage der Tageszeitung El Universal von Samstag auf Montag rund 13 Prozent Zustimmung. Dennoch führt er weiterhin die Umfragen an.

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