Kolumbien / Politik / Militär

Friedensgespräche zwischen FARC und Santos-Regierung vertagt

Bogotá/Havana. Die Friedensverhandlungen zwischen den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) und der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos wurden um ein Woche verschoben und beginnen nun am 15. Oktober in Oslo. Dies hat Rodrigo Granda, Vertreter der FARC, in Havanna gegenüber dem kolumbianischen Radiosender Bluradio mitgeteilt. Die Entscheidung sei im Einverständnis beider Parteien getroffen worden. Als Grund für die Vertagung gab Ganda logistische Probleme an.

Für den 17. Oktober hat der FARC-Vertreter eine öffentliche Bekanntmachung über den Verlauf der Gespräche angekündigt. Auch diese wird in Oslo stattfinden. Norwegen und Kuba fungieren als Vermittler in den Verhandlungen.

Es ist der dritte Friedensprozess in fast 50 Jahren bewaffneten Konflikts. Die Regierung und die revolutionären Streitkräfte hatten im August eine Vereinbarung über Gespräche nach sechs Monaten geheimer Verhandlungen in Kuba veröffentlicht.

Das erste Treffen war ursprünglich für den 8. Oktober angesetzt.

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