Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat am Wochenende mehrere neue Ministerinnen und Ministern vereidigt. Außenminister Nicolás Maduro wurde zum Vizepräsidenten ernannt. Er wird dieses Amt neben seinem Posten als Außenminister wahrnehmen.
In seiner Rede ging Chávez vor allem auf die Berichterstattung venezolanischer Medien im Zuge der Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober ein. Eine der Hauptaufgaben der Regierung sei es nun, eine "Kommunikationsoffensive" zu starten, um den "Attacken und Verdrehungen der venezolanischen Bourgeoisie" etwas entgegenzusetzen. Eine der Strategien der regierungskritischen Medien liegt nach Meinung von Chávez darin, die Erfolge der Regierung systematisch zu negieren, während Fehler und Probleme hervorgehoben würden.
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Angesichts dieser Situation seien nicht nur überregionale Medien gefordert, sondern auch Basismedien, sagte der wiedergewählte Präsident weiter, um zugleich Plakataktionen und andere öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zu empfehlen.
In Venezuela läuft derzeit die Kampagne für die Mitte Dezember stattfindenden Regionalwahlen. Der Wahlkampf für den 7. Oktober wird damit fast nahtlos weitergeführt.

