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Autokarawane für Kuba

Aktion im Ruhrgebiet zum 50. Jahrestag der Kubanischen Revolution. Opel-Betriebsrat empfängt Aktivisten

Bochum. Mit einer Autorkarawane haben deutsche Solidaritätsgruppen mit Kuba von Freitag bis Samstag ihre Unterstützung mit der kubanischen Revolution demonstriert. Rund 30 Wagen nahmen an der Aktion in mehreren Städten des Ruhrgebiets im Westen Deutschlands teil.

Mit der Initiative erinnerten die Aktivisten an den 50. Jahrestag der kubanischen Revolution.

"Wegen der Wetterverhältnisse in Mitteleuropa konnten wie die Aktion unter freien Himmel nicht Anfang des Jahres organisieren", sagte Renate Fausten, die Bundesvorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, gegenüber der Tageszeitung junge Welt.

Der Autokorso hatte am Freitag vor dem Hauptwerk des Automobilunternehmens Opel begonnen, der vor wenigen Tagen von dem österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna und der russische Sberbank übernommen wurde.

"Vor dem Werk wurden wir von fast allen Betriebsratsmitgliedern von Opel", sagte Klaus Czyborra vom Kuba-Arbeitskreis der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) am Samstag im Gespräch mit amerika21.de

In Flugblättern wiesen die Aktivisten auf wirtschaftspolitische Alternativen in Lateinamerika hin. Für diese Gegenvorschläge stehen Kuba und die Bolivarische Alternative für die Amerikas.

"Diese Vorschläge für eine alternative Wirtschaftsordnung interessieren die Arbeiter von Opel jetzt natürlich besonders", sagte Renate Fausten.

Die Autokarawane führte durch mehrere Städte im Ruhrgebiet, einem traditionellen Industriegebiet im Westen Deutschlands.

Die Aktion begann am Freitag mit einer öffentlichen Feier in Bochum. Weitere Stationen waren am Samstag die Städte Essen und Duisburg. Die Karawane endete am Samstagabend mit einer weiteren Feier in Oberhausen.

An den öffentlichen Veranstaltungen nahmen mehrere Hundert Menschen teil.

Unterstützt wurde die Aktion auch von dem Verein Humanitären Kuba-Hilfe sowie der Deutschen Kommunistischen Partei und der Partei Die Linke.

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