Am 30. Juni verkündete das Weiße Haus in seinem nationalen Sicherheitsmemorandum weitere Sanktionen gegen die Republik Kuba. Begründet wurden die Sanktionen mit der angeblichen Förderung der Demokratie und den Partizipationsmöglichkeiten der kubanischen Bevölkerung. Diese Argumentation reicht bis zum sogenannten Cuban Democracy Act von 1996 zurück. In der Veranstaltung wollen wir dem Mythos der Demokratisierung nachgehen. Mit dem referenten Dr. Edgar Göll betrachten wir davei die Demokratie und das Wirtschaftssystem Kubas und diskutieren, welche eigenständigen Entwicklungen vom Westen blockiert werden. Zudem wollen wir Stimmen aus Kuba zu Wort kommen lassen. Abschließend richten wir den Blick auf das erstarkende Souveränitätsverständnis des Globalen Südens, das die neokoloniale Herrschaft des globalen Westens zunehmend infrage stellt.
Mythos Demokratieförderung - Sanktionen am Beispiel Kuba
Vortrag und Diskussion
