Venezuela / Soziales

Wohnraumprogramme in Venezuela ungebremst

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Im Armenviertel El Onoto des Hauptstadtbezirks Libertador wurden Häuser renoviert und Straßen saniert
Im Armenviertel El Onoto des Hauptstadtbezirks Libertador wurden Häuser renoviert und Straßen saniert

Caracas. Im vergangenen Jahr haben die Instandsetzung von Wohnraum und der soziale Wohnungsbau in Venezuela weiter siginifikante Fortschritte gemacht. Eine Bilanz des lateinamerikanischen Nachrichtensenders Telesur nennt die Zahlen von 114.000 renovierten Wohnungen im gesamten Land. Zudem wurde vor Ablauf des Jahres die millionste neu gebaute Wohnung übergeben.

Zur Verbesserung der Umsetzung der Renovierungsarbeiten habe die Regierung 49 Produktionsanlagen für Feuchtmörtel geschaffen, so der Bericht weiter. Als Beitrag zur Verbesserung der sozialen Umwelt breiter Bevölkerungsschichten wird ferner die Aufwertung von 175 Erholungsparks im öffentlichen Raum angeführt.

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In dieser Neubausiedlung im Bundesstaat Aragua übergab Präsident Maduro die millionste Wohnung
In dieser Neubausiedlung im Bundesstaat Aragua übergab Präsident Maduro die millionste Wohnung

Die Anstrenungen zur Behebung des Mangels an preiswertem Wohnraum wurden bereits unter dem ehemaligen sozialistischen Präsidenten Hugo Chávez über die Programme Barrio Nuevo, Barrio Tricolor und "Gran Misión Vivienda" begonnen. Diese "Misiones" starteten 2010, nachdem durch starke Regenfälle prekäre Unterkünfte durch Erdrutsche zerstört worden waren. Die Regierung machte danach die generelle Wohnungsnot der einkommensschwachen Teile der Bevölkerung zu einem zentralen Thema ihrer Sozialpolitik.

Nach dem ausdrücklichen Willen von Präsident Nicolás Maduro sollten die Programme zur preiswerten Wohnraumbeschaffung und weitere Sozialprogramme auch im vergangenen Jahr nicht unter dem massiven Ölpreisverfall und anderen wirtschaftlichen Schwierigkeiten leiden. Der Erdölexport macht über 90 Prozent der Einnahmen des Landes aus. Durch den Rückgang der Preise kann von einem Einbruch der Erlöse um ein Drittel ausgegangen werden.

Bei der Aufrechterhaltung des ehrgeizigen Wohnungsbauprogramms spielen Kooperationen mit China eine bedeutende Rolle. Bei seiner letzten wöchentlichen Fernsehsendung betonte Maduro, seine Regierung werde, "ob Sonne oder Regen", an ihren diesbezüglichen Zielen festhalten. Man werde die Anstrengungen fortsetzen, versprach der Präsident, damit zum Ende der Dekade 40 Prozent der Venezolaner erschwinglichen Wohnraum zur Verfügung hätten.

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