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Kuba entwickelt natürliches Präventivmittel gegen Covid-19

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Das kubanische Präparat Curmeric soll zur Corona-Prävention eingesetzt werden
Das kubanische Präparat Curmeric soll zur Corona-Prävention eingesetzt werden

Havanna. Kuba hat am Samstag mit der Verabreichung von "Curmeric" an die Bevölkerung begonnen, einem natürlichen Produkt, das zur Prävention von Covid-19 entwickelt wurde. Dies berichtet die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina.

Das Medikament enthält Extrakte aus Curcuma longa (Kurkuma), einer Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse, und wurde vom Innovationskomitee des Gesundheitsministeriums zugelassen.

Im Rahmen der Maßnahmen zum Schutz des Gesundheitspersonals wurde es bereits zu Beginn der Epidemie im März und April 2020 im Krankenhaus "Calixto Garcia" angewendet, und keiner der 91 Angestellten in den am stärksten exponierten Bereichen wurde positiv getestet. Ab Ende Mai 2020 wurde das Präparat in Apotheken angeboten.

Seit September 2020 wurde es dann in mehreren Studien erforscht. An den ersten Untersuchungen nahmen im Rahmen der medizinischen Grundversorgung zunächst 488 Personen aus zwei Gemeinden von Havanna teil ‒ Plaza de la Revolución und Regla ‒, die damals unter Quarantäne standen. Im Januar dieses Jahres wurden Studien in Kliniken für Mund-, Kiefer- und Zahnmedizin durchgeführt.

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Die Sicherheit des Mittels wurde dabei ebenso nachgewiesen wie seine antibakterielle und entzündungshemmende sowie seine antivirale Wirkung gegen das bovine Coronavirus. Dieses gehört zur gleichen Untergattung wie SARS-CoV-2, wie in vitro Ergebnisse des Nationalen Zentrums für Pflanzen- und Tiergesundheit Kuba gezeigt haben.

Jetzt wird "Curmeric" in den fünf Gesundheitsbezirken der Gemeinde Ciego de Avila in der gleichnamigen zentralen Provinz an Patienten mit Verdacht auf SARS-CoV-2 und Kontaktpersonen verabreicht.

Tania Valdés, Forscherin und Dozentin an der Universität von Havanna und Leiterin des Programms für natürliche und traditionelle Medizin des Gesundheitsministeriums, erklärte, dass die Vergabe nach und nach auf Florencia, Chambas und Ciro Redondo ausgedehnt wird, um die Wirksamkeit des Medikaments zu messen. Die Ergebnisse sollen in ein bis zwei Monaten vorliegen.

Valdés betonte, dass es sich um ein völlig natürliches Produkt handelt, das als Mundspülmittel und als Nasentropfen verwendet werden kann und eine Art "natürliche Schutzmaske" zur Vorbeugung von Atemwegserkrankungen bildet. Es ist bei der Aufsichtsbehörde Instituto Nacional de Higiene, Epidemiología y Microbiología (INHEM) registriert und wurde vom Laboratorio de Teragnóstico in Zusammenarbeit mit weiteren staatlichen Forschungseinrichtungen entwickelt.

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