Kuba bei UN-Abstimmung: "durchschlagender Sieg" gegen die USA

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Die Zusammenarbeit Kubas mit dem UN-Welternährungsprogramm wird bis 2030 fortgesetzt
Die Zusammenarbeit Kubas mit dem UN-Welternährungsprogramm wird bis 2030 fortgesetzt

Rom. Die kubanische Regierung feiert die Genehmigung eines 116 Millionen US-Dollar schweren UN-Programms zur Ernährungssicherheit. Es sei ein "durchschlagender Sieg gegen die Manöver der USA". Der Exekutivrat des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen billigte das Programm mit 29 Ja-Stimmen und nur zwei Nein-Stimmen. Damit wird die weitere Zusammenarbeit zwischen der UN-Organisation und Kuba gewährleistet.

Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez erklärte in den sozialen Medien, die USA seien trotz ihres massiven und willkürlichen Drucks während der Sitzung des WFP-Rates mit ihrer Position isoliert geblieben.

Dieses Votum ermöglicht die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Kuba im Bereich der Ernährungssicherheit bis zum Jahr 2030. Rodríguez hob diesen Erfolg in einem Kontext hervor, der von der beispiellosen Verschärfung der US-Blockade und des Energieembargos geprägt sei. Das Ölembargo habe die tiefe Energiekrise, unter der der Karibikstaat seit zwei Jahren leidet, weiter verschärft. Demnach kommt es in Havanna zu Stromausfällen von mehr als 20 Stunden Dauer, in den übrigen Provinzen sogar von bis zu zwei Tagen.

Die Vereinten Nationen haben das Ölembargo als völkerrechtswidrig bezeichnet, und das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat die Regierung in Washington nachdrücklich aufgefordert, die Sanktionen aufzuheben, die der kubanischen Bevölkerung großes Leid zufügen. Im Laufe des Monats Mai konnten die Vereinten Nationen fast 20.000 Tonnen Lebensmittel in Kuba wegen der durch die US-Ölblockade verursachten Treibstoffknappheit nicht verteilen.

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Auch weitere Container stünden bereit und könnten daher nicht nach Kuba geliefert werden. Die ab Mai zusätzlich verhängten US-Zwangsmaßnahmen haben die zwei wichtigsten internationalen Reedereien, die französische CMA CGM und die deutsche Hapag-Lloyd, veranlasst, alle neuen Frachtbuchungen von und nach Kuba bis auf Weiteres auszusetzen.

Das nun genehmigte UN-Vorhaben zur Ernährungssicherheit baut auf der Kooperation zwischen Kuba und dem Welternährungsprogramm auf. Alejandro González, Direktor für Internationale Organisationen im kubanischen Außenministerium, erläuterte, dass es sich um ein humanitäres und sensibles Programm einer Organisation handele, mit der Kuba seit Langem zusammenarbeite und die diese Hilfe sowohl in der aktuellen Situation als auch in anderen Krisen über Jahrzehnte hinweg geleistet und aufrechterhalten habe, insbesondere als Reaktion auf die Folgen extremer Wetterereignisse.

Die Ablehnung des Programms durch die USA, über das monatelang zwischen Kuba, dem Welternährungsprogramm und den Mitgliedern des Exekutivrats verhandelt wurde, widerspricht dem Völkerrecht und der UN-Charta. Laut González beweise dieser neue diplomatische Erfolg für den Karibikstaat die internationale Isolation der USA in ihrer aggressiven Politik gegenüber Kuba. Weiter erklärte er: "Die US-Regierung interessiert sich kein bisschen für das Schicksal des kubanischen Volkes."