Stephan Suhner

Regierung von Kolumbien will wieder Glyphosat versprühen

Trotz erheblicher Erfolge der freiwilligen Substitution von Kokapflanzungen setzt die Duque-Führung auf die gefährliche chemische Bekämpfung
Bogotá. Angesichts der nach wie vor hohen Zahlen an Kokapflanzungen plädieren die kolumbianische Regierung von Präsident Iván Duque und einige Experten erneut für die Wiederaufnahme... weiter

Größtes Hochmoor in Kolumbien von Tourismus und Bergbau bedroht

Mehr Fremdenverkehr seit Ende des Konflikts mit Farc-Guerilla. Neue Herausforderungen für Umweltschutz auch durch Bergbau
Bogotá. Das größte Hochmoorgebiet Kolumbiens, Sumapaz, ist nach Medienberichten zunehmend von Tourismus und Bergbau bedroht. Das Gebiet liegt nur etwa eine Autostunde von... weiter

Justizkomplott gegen Aktivisten nach Anschlag in Kolumbien?

Einkaufszentrum Andino in Bogotá, Kolumbien
Kritik an Festnahmen von Menschenrechtsverteidigern nach Bombenexplosion in Einkaufszentrum in Bogotá. Dünne Beweislage. Wurde die Anklage konstruiert?
Bogotá. Nach einem blutigen Anschlag auf ein Einkaufszentrum in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá Mitte Juni mehren sich die Fragen zu möglichen Verantwortlichen und verdeckten... weiter

Verfassungsgericht in Kolumbien gibt Umweltschutz Vorrang

Mehrere Regelungen für den Bergbau im Entwicklungsplan der Regierung Santos aufgehoben. Rohstoffförderung in geschütztem Gebiet untersagt
Bogotá. Das Verfassungsgericht in Kolumbien hat mehrere umstrittene Bestimmungen des Entwicklungsplanes der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos in Bezug auf Bergbau und... weiter

Kolumbien: Bergbau- und Erdölfirmen finanzieren staatliche Sicherheitskräfte und Staatsanwaltschaft

Undurchsichtige Abkommen. Bevölkerung in betroffenen Gebieten klagt über Missbrauch und Verfolgung
Die Unterstützungsstruktur der Staatsanwaltschaft (EdA), die Streitkräfte und die Polizei in Kolumbien haben Kooperationsabkommen mit Unternehmen aus dem Bergbau- und Energiesektor geschlossen, um... weiter

Lateinamerika: Schädliche Investitionsschutzabkommen

Die Abkommen haben weder mehr Investitionen angezogen noch zu einer stärkeren Entwicklung beigetragen. Staaten machen sich erpressbar
Insbesondere in den 1990er Jahren haben viele Staaten Lateinamerikas bilaterale Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, in der Meinung, dass sie damit für ausländische Direktinvestitionen... weiter

Investoren-Klagen gegen Kolumbien und der Friedensprozess

Wie Schiedsverfahren zwischen Investoren und Staat Kolumbiens Suche nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit unterminieren könnten
Im Jahr 2016 wurde Kolumbien erstmals mit Investoren-Klagen vor dem Weltbank- Schiedsgericht ICSID konfrontiert, dafür gleich mehrfach. Diese richten sich gegen staatliche Maßnahmen, die das... weiter

Umsiedlungsprozess von El Hatillo in Kolumbien

Im Laufe des Jahres 2016 hat sich die Situation laufend verschlechtert und gegen Jahresende massiv zugespitzt
Aufgrund der Bergbauaktivitäten im Departamento Cesar werden die drei Gemeinden El Hatillo, Boquerón und Plan Bonito zwangsweise umgesiedelt. Verantwortlich für die Umsiedlungsprozesse sind laut... weiter

Land in Kolumbien für Kleinbauern oder für Investoren?

Regierung schafft "Sonderzonen für die soziale und wirtschaftliche ländliche Entwicklung". Kritiker sehen Angriff auf Rechte der Bauern und Gefahr für Friedensprozess
Kurz vor Weihnachten hat das kolumbianische Parlament innerhalb weniger Stunden das Gesetzesprojekt über die Sonderzonen für die soziale und wirtschaftliche ländliche Entwicklung (Zidres)... weiter

Nach gewaltsamen Vertreibungen wegen Bergbau in Kolumbien

Nach 16 Jahren Flucht konnten die Einwohner noch nicht auf ihre Ländereien zurückkehren. Keine Lösung im Konflikt um Bergwerk Cerrejón
Das Dorf Tabaco in Kolumbien beging am 9. August 2017 einen weiteren Jahrestag der gewaltsamen Enteignung und Vertreibung durch das Kohleunternehmen El Cerrejón und den kolumbianischen Staat. Seit... weiter