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Venezuela: 20 Tage Marsch der Kleinbauern für Landrechte

Der Bauernmarsch startete am 11. Juli in Guanare im Bundesstaat Portuguesa

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Am 11. Juli versammelten sich Kleinbauern in Guanare im Bundesstaat Portuguesa zum Beginn des Bewundernswerten Bauernmarsches (der Name verweist auf die "Bewunderswerte Kampagne" unter der Führung von Simón Bolivar und einer weitgehend bäuerlichen Armee, die für die Unabhängigkeit Venezuelas entscheidend war). Die Teilnehmer des Marsches haben 20 Tage und 435 Kilometer mit wenig logistischer Unterstützung zurückgelegt, um ihre Vorschläge und Forderungen zur Erneuerung einer Agrarpolitik in Einklang mit den Prinzipien der Bolivarischen Revolution und zugunsten der Rechte der Kommunal- und Kleinbauern im Präsidentenpalast Miraflores in der Hauptstadt Caracas vorzubringen.

Trotz der Unterstützung, Solidarität und Begleitung durch soziale Bewegungen und revolutionäre politische Parteien wurden die Demonstranten bei ihrer Ankunft in Caracas am 1. August durch Polizeisperren von ihrem endgültigen Ziel abgehalten. Später am Nachmittag traf sich eine Delegation von Sprechern des Marsches mit dem Präsidenten der Nationalversammlung, Diosdado Cabello, um ihre Vorschläge vorzustellen.

Nach einer intensiven Medienkampagne in den sozialen Netzwerken wurde dann am Nachmittag des 2. August ein Treffen mit Präsident Nicolás Maduro angesetzt.

Die Organisatoren des Marsches wollen sich zudem mit den verschiedenen sozialen Bewegungen und Parteien treffen, die Solidarität mit ihrer Sache bekundet haben, in der Hoffnung, eine breitere Kampagne zugunsten der wirtschaftlichen Erholung und einer Vertiefung des revolutionären Prozesses einzuleiten.

Alle Fotos von Venezuelanalysis.com

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