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Kuba begeht den 85. Geburtstag von Fidel Castro

Zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten zu Ehren des Revolutionsführers. Künstler aus neun Staaten Amerikas auf Festgala

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Nur auf dem Bildschirm: Fidel Castro
Nur auf dem Bildschirm: Fidel Castro

Havanna. Anlässlich des Geburtstages des ehemaligen kubanischen Staats- und Regierungschef Fidel Castro am Samstag haben landesweit kulturelle und politische Veranstaltungen stattgefunden.

Die Feierlichkeiten begannen bereits unter der Woche und fanden ihren Höhepunkt am Freitagabend mit einem Konzert unter dem Titel "Serenata de la Fidelidad", auf Deutsch etwa: Serenade der Treue.

An dieser mehrstündigen Großveranstaltung im Karl-Marx-Theater von Havanna, die im kubanischen Fernsehen übertragen wurde, nahmen Musiker aus neun Staaten des amerikanischen Kontinents teil. Unter ihnen befanden sich namhafte Künstler wie Daniel Viglietti aus Uruguay, Cécilia Todd aus Venezuela, Raly Barrionuevo aus Argentinien sowie Francisco Villa aus Chile und Marcela Pérez aus Peru.


Eine Bilderserie der Feier finden Sie am Fuß der Startseite oder hier.


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Auch zahlreiche kubanische Musiker, Liedermacher und Bands wie Omara Portuondo, Frank Fernández, Raúl Torres, Vicente Feliú und die Gruppe Buena Fe fanden sich vor den 3.000  geladenen nationalen und internationalen Gästen ein, um gemeinsam dem historischen Führer der kubanischen Revolution zu gratulieren.

Dem mehr als dreistündigen Jubiläumskonzert wohnte zudem der zweite Mann des Staates, José Ramon Machado Ventura bei. Anwesend war auch der Parlamentspräsident Ricardo Alarcon de Quesada sowie Familienangehörige von Ernesto Ché Guevara und den in den USA lange Haftstrafen verbüßenden Cuban Five. Fidel Castro selbst war persönlich jedoch nicht anwesend.

Organisiert wurden diese Festveranstaltung sowie zahlreiche weitere Aktivitäten von der Stiftung Guayasamín, die bereits die Schirmherrschaft beim 80. Geburtstag von Fidel Castro innehatte. Den ecuadorianischen Maler Oswaldo Guayasamín und den langjährigen kubanischen Präsidenten verband eine enge Freundschaft.

Der Sohn des im Jahr 1999 verstorbenen Künstlers, Pablo Guayasamín, teilte am vergangenen Montag im Rahmen eines Konzertes in der Casa del ALBA Cultural in der kubanischen Hauptstadt mit, dass mit den geplanten Veranstaltungen die Bewunderung für eine zentrale Figur des Kontinentes zum Ausdruck gebracht werden solle. Seine Intention sei es zudem, so Guayasamín weiter, die Leistung eines großen revolutionären Denkers zu würdigen.

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