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Trump will Kontrolle über Venezuela übernehmen

Palm Beach. US-Präsident Donald Trump hat in einer Pressekonferenz am Samstag gemeinsam mit seinen Außen- und Kriegsministern Einblicke in seine weiteren Pläne für Venezuela gegeben. In der Nacht von Freitag auf Samstag stürmten US-Streitkräfte das Anwesen des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und entführten ihn und seine Ehefrau Cilia Flores in die USA. Den beiden soll dort wegen Drogenhandels und anderer Vergehen der Prozess gemacht werden.

Die Kontrolle über das südamerikanische Land werde nun von den USA übernommen, erläuterte Trump: "Wir werden das Land so lange regieren, bis wir einen sicheren, ordnungsgemäßen und vernünftigen Übergang gewährleisten können […] Wir können nicht riskieren, dass jemand anderes die Kontrolle über Venezuela übernimmt […] Daher werden wir eine Gruppe von Personen damit beauftragen, das Land zu regieren, bis es wieder auf den richtigen Weg gebracht werden kann".

Der oberste Gerichtshof Venezuelas ordnete an, dass Maduros Stellvertreterin Delcy Rodríguez die Geschäfte übernehmen soll. Nach Trumps Darstellung sei sie jedoch "im Wesentlichen bereit, das zu tun, was wir für notwendig erachten, um Venezuela wieder zu einem großartigen Land zu machen". Allerdings habe sie ohnehin "keine andere Wahl". Auch die verbliebenen Führungspersonen der venezolanischen Regierung würden sich nun "ganz anders verhalten als noch vor zwei Tagen".

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Unverhohlen drohte Trump mit einem weiteren Angriff, falls seine Forderungen nicht erfüllt werden sollten: "Wir scheuen uns nicht davor, Bodentruppen einzusetzen, wenn es erforderlich ist […] Wir sind bereits vor Ort und bereit, erneut einzugreifen, falls notwendig."

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